Solingen plant neuen Wirtschaftsaufschwung mit Masterplan für Arbeit und Gewerbeflächen
Solingen plant neuen Wirtschaftsaufschwung mit Masterplan für Arbeit und Gewerbeflächen
In Solingen treibt eine überparteiliche Initiative eine neue Wirtschaftsstrategie voran, um Arbeitsplätze zu sichern und das Wachstum zu stärken. Der "Masterplan für Arbeit und Wirtschaft" wurde gemeinsam von CDU, SPD, BfS und FDP vorgeschlagen und zielt darauf ab, den Mangel an attraktiven Gewerbeflächen in der Stadt zu beheben. Ohne ausreichend Platz für Unternehmen drohen Betrieben, Arbeitsplätzen und Ausbildungsmöglichkeiten der Abzug – mit negativen Folgen für die kommunalen Einnahmen, warnen Verantwortliche.
Das zentrale Problem, das die Initiatoren des Plans ausmachen, ist der Mangel an geeigneten Gewerbegebieten. Diese Knappheit zwingt Unternehmen in eine schwierige Lage und birgt das Risiko von Arbeitsplatzverlusten und sinkenden Investitionen. Um gegenzusteuern, wird die Stadt zwei veraltete Richtlinien – die Nummern 5 und 12 – aus früheren Ratsbeschlüssen streichen und so den Weg für eine schnellere Entwicklung ebnen.
Drei Standorte rücken nun in den Fokus: Schrodtberg, Fürkeltrath II und möglicherweise Piepersberg-West. Letzterer soll auf seine Eignung als neues Wirtschaftszentrum geprüft werden. Jedes Gebiet muss so gestaltet werden, dass es möglichst viele Arbeitsplätze schafft, wobei Nachhaltigkeit von Anfang an verankert wird. Verpflichtende Solaranlagen sowie ausgewiesene Flächen für Gastronomie wie Restaurants und Cafés sind fester Bestandteil der Planung.
Um die Umsetzung zu beschleunigen, verzichtet die Verwaltung auf zusätzliche lokale Vorschriften, die über bestehende Landes-, Bundes- oder EU-Gesetze hinausgehen. Stattdessen liegt der Schwerpunkt auf praktischen Maßnahmen, etwa der Verbesserung der ÖPNV-Anbindung an Gewerbegebiete. Die Stadt wird eng mit Wirtschaftsförderern und Verkehrsbetrieben zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die neuen Standorte gut erreichbar sind.
Der Antrag stellt zudem klare Erwartungen an ansiedlungswillige Unternehmen: Jede Neuansiedlung muss so viele Arbeitsplätze wie möglich schaffen – und damit das zentrale Ziel des Plans unterstreichen, die Beschäftigung in Solingen langfristig zu sichern.
Die Änderungen sollen bürokratische Hürden abbauen und gleichzeitig Arbeitsplatzwachstum sowie nachhaltige Entwicklung priorisieren. Durch die beschleunigte Ausweisung von Gewerbegebieten und den Abbau überflüssiger Regularien hofft die Stadt, mehr Unternehmen anzuziehen und die wirtschaftliche Zukunft zu sichern. Die nächsten Schritte umfassen Standortanalysen und die Zusammenarbeit mit Verkehrspartnern, um den Plan in die Tat umzusetzen.
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