G Data setzt auf Partnerprogramm für mehr digitale Souveränität in Europa

Zenon Pechel
Zenon Pechel
2 Min.
Ein altes deutsches Wertpapier, ausgestellt von der deutschen Regierung, mit Text und Zahlen.Zenon Pechel

G Data setzt auf Partnerprogramm für mehr digitale Souveränität in Europa

G Data CyberDefense setzt auf Partnerschaften, um die wachsende Nachfrage nach digitaler Souveränität zu bedienen

Das Unternehmen plant in den kommenden Monaten den Start eines neuen Partnerprogramms und vollzieht damit einen klaren Strategiewechsel hin zu einem Channel-first-Ansatz. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass immer mehr Unternehmen lokale Datenverarbeitung und eine geringere Abhängigkeit von US-Technologieprodukten anstreben.

Mit Nikolas Schran kehrt ein erfahrener Manager als Vice President of Sales & Marketing zu G Data zurück. Er wird die Neuausrichtung des Partneransatzes vorantreiben.

Das Partnernetzwerk des Unternehmens ist in den letzten zehn Jahren stetig gewachsen. 2017 zählte G Data rund 600 Partner, vor allem in Deutschland und Europa. Bis 2026 hat sich diese Zahl nahezu verdoppelt – auf über 1.000 zertifizierte Partner weltweit. Die Expansion umfasst mehr internationale Wiederverkäufer, Managed-Service-Provider (MSPs) sowie ein 2020 eingeführtes, gestuftes Partnersystem.

Das anstehende Programm wird diese Struktur weiter verfeinern und maßgeschneiderte Partnerschaftsstufen anbieten, die auf die individuellen Stärken der Unternehmen zugeschnitten sind. Statt die Anzahl der Partner zu erhöhen, setzt G Data darauf, den Umsatz pro Partner zu steigern. Um dies zu unterstützen, baut das Unternehmen sein internes Team aus, um die Kommunikation zu verbessern und Partner bei ihren Kampagnen zu unterstützen.

Die Marktbedingungen spielen G Data dabei in die Hände: Immer mehr Unternehmen legen Wert auf lokale Datenhoheit und Unabhängigkeit von US-Lösungen. Das Unternehmen sieht darin die Chance, sich als führender europäischer Anbieter im Bereich Cybersicherheit und Datenmanagement zu positionieren.

Schrans Rückkehr markiert einen strategischen Wandel. Sein Fokus liegt darauf, bestehende Partnerschaften zu vertiefen, statt auf schnelles Wachstum. Ziel ist es, ein einheitliches Netzwerk aufzubauen, das den Anforderungen an sichere, lokal verwaltete Dateninfrastrukturen gerecht wird.

Das neue Programm wird in den nächsten Monaten schrittweise eingeführt. Partner erhalten Zugang zu mehr Ressourcen und einem strukturierten System, das ihre Stärken optimal nutzt. Für G Data spiegeln die Veränderungen ein langfristiges Engagement wider: die Stärkung der digitalen Souveränität Europas bei gleichzeitigem Ausbau der Marktposition in einem wachsenden Segment.

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