Havas wächst moderat – doch regionale Unterschiede und EBIT-Margen bleiben entscheidend
Havas wächst moderat – doch regionale Unterschiede und EBIT-Margen bleiben entscheidend
Havas verzeichnet stetiges, aber moderates Wachstum in seinen globalen Sparten
In den vergangenen fünf Jahren hat die Havas-Gruppe ein beständiges, wenn auch bescheidenes Wachstum in ihren weltweiten Geschäftsbereichen vorgewiesen. Die jüngsten Finanzzahlen des Konzerns unterstreichen dabei regionale Unterschiede: Nordamerika und Teile Europas führen bei den Umsatzsteigerungen. Zudem prägten Führungswechsel und strategische Erfolge die jüngste Entwicklung des Unternehmens.
Zwischen 2021 und 2025 erzielte Havas ein jährliches organisches Wachstum von 4 bis 6 Prozent. Damit liegt der Konzern hinter Wettbewerbern wie Publicis Groupe, die im selben Zeitraum 7 bis 9 Prozent Zuwachs verzeichnete, oder Dentsu, das sich nach 2021 auf 5 bis 7 Prozent erholte. Die Profitabilität verbesserte sich: Die EBIT-Marge von Havas stieg bis 2025 auf etwa 12 Prozent – immer noch unter den konsequent 18 bis 20 Prozent von Publicis und den 10 bis 13 Prozent von Dentsu.
Die regionale Performance unterschied sich deutlich. Nordamerika steuerte 34 Prozent zum Nettoumsatz bei und wuchs um 4,9 Prozent. Lateinamerika legte um 3,6 Prozent zu, während der asiatisch-pazifische Raum und Afrika ein Plus von 1,7 Prozent verzeichneten. In Europa blieb das Wachstum verhalten; nur das Vereinigte Königreich und Frankreich wiesen leichte Zuwächse auf. Spanien, Italien und Portugal entwickelten sich dagegen dynamischer.
Havas Creative, das 40 Prozent des Nettoumsatzes erwirtschaftet, berief im Herbst 2025 Stephan Lachmann zum CEO mit Sitz in Düsseldorf. Zuvor hatte die Sparte geplant, ohne einzelne Führungskraft auszukommen und stattdessen auf ein teambasiertes Modell zu setzen. Lachmann arbeitet nun mit Götz Ulmer und David Stephan zusammen, die den operativen Geschäftsbetrieb unterstützen. Das Trio hatte bereits bei der Agentur David + Martin eng kooperiert, wo Lachmann als Mitgründer und Geschäftsführer tätig war und Ulmer die kreative Leitung innehatte.
Havas Media, das für 38 Prozent des Nettoumsatzes verantwortlich zeichnet, akquirierte im ersten Halbjahr 2025 Neugeschäft im Volumen von 64 Millionen US-Dollar. Die in Frankfurt ansässige Sparte, die seit 19 Jahren von Sven Traichel geleitet wird, gilt als branchenführend in Deutschland. Zudem sicherte sich die Gruppe den globalen Etat der Hyundai Motor Group und festigte damit ihre Position im Automobilmarketing.
Für 2026 hat sich Havas ehrgeizige Ziele gesetzt: Der Konzern strebt ein organisches Wachstum von 2 bis 3 Prozent sowie eine bereinigte EBIT-Marge von 13,2 bis 13,5 Prozent an.
Havas bleibt damit auf Kurs, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen stetigem Umsatzwachstum und Profitabilitätsherausforderungen zu finden. Die regionalen Unterschiede und personellen Weichenstellungen werden die Performance des Unternehmens auch im kommenden Jahr prägen. Mit klaren Vorgaben für 2026 liegt der Fokus weiterhin auf schrittweisen Fortschritten und operativer Effizienz.
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