Overaths Bürger:innen stellen sich am 20. Februar der AfD in den Weg

Zenon Pechel
Zenon Pechel
2 Min.
Eine Gruppe von Menschen, darunter Männer und Frauen, marschiert mit Schildern und Transparenten die Straße entlang, mit einem Gebäude mit Fenstern im Hintergrund.Zenon Pechel

Overaths Bürger:innen stellen sich am 20. Februar der AfD in den Weg

Gegenprotest in Overath: Lokale Initiativen stellen sich am 20. Februar der AfD entgegen

Am 20. Februar findet in Overath eine Gegenkundgebung statt – zeitgleich mit der "Populistischen Aschermittwochsveranstaltung" der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD). Lokale Gruppen, politische Parteien, zivilgesellschaftliche Vereine und Basisbewegungen rufen zur Solidarität gegen Extremismus auf und mobilisieren für ein demokratisches Miteinander.

Der Aktionskreis für Demokratie und gegen Rechtsextremismus Rhein-Berg organisiert um 17 Uhr eine Demonstration in Overath. Ziel ist es, rechtsextremen Ideologien, Ausgrenzung und Bedrohungen für die Demokratie entschlossen entgegenzutreten. Die Veranstaltung fällt mit dem AfD-Treffen zusammen und löst damit eine breite lokale Gegenwehr aus.

Die Kreisvorstandsmitglied der Linken hat die Bevölkerung aufgefordert, sich an der Gegenkundgebung zu beteiligen, und betont, dass der Rheinisch-Bergische Kreis für Offenheit, Vielfalt und Menschenrechte stehe. Unterstützung kommt auch von Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt: Dessen Vorsitzender, Roland Vossebrecker, unterstreicht die Notwendigkeit eines sichtbaren demokratischen Engagements.

Parallel zur Demonstration gewinnt eine Unterschriftenkampagne an Fahrt. Bis Juni 2026 sollen 100.000 Unterschriften für ein AfD-Verbot gesammelt werden. Allein in Bergisch Gladbach kamen in nur zwei Wochen fast 600 Unterschriften zusammen. Hinter der Initiative stehen lokale Gruppen wie Omas gegen Rechts; ähnliche Aktionen laufen bereits in Erlangen und Weilheim, wo bürgergesellschaftliche Bündnisse Gegenproteste und öffentliche Dialogformate organisieren.

Die Kundgebung in Overath wird Aktivist:innen, Politiker:innen und Bürger:innen vereinen, die sich gegen rechtsextreme Einflüsse stellen. Mit wachsenden Unterschriftenzahlen und breiter Unterstützung spiegelt die Kampagne einen übergreifenden Widerstand gegen die Präsenz der AfD in Nordrhein-Westfalen wider. Die Veranstalter:innen rechnen mit einer starken Beteiligung – ein Zeichen dafür, dass der Protest gegen Extremismus weiter an Dynamik gewinnt.

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