KI-Kameras sollen Anwohnerprivileg während Straßensperre durchsetzen
KI-Kameras sollen Anwohnerprivileg während Straßensperre durchsetzen
Eine lokale politische Gruppierung hat vorgeschlagen, KI-gestützte Kameras einzusetzen, um während einer längeren Straßensperre in der Stadt die Zufahrt zu zwei Straßen ausschließlich für Anwohner durchzusetzen. Die Fraktion Volt/FWG möchte das System an der Nittumer Weg und der Zehntweg einführen, während die Altenberger Domstraße für neun Monate gesperrt bleibt. Sie argumentieren, dass dies verhindern würde, dass Autofahrer die Strecke als verkehrsmeldungen missbrauchen.
Die Sperrung der Altenberger Domstraße in südlicher Richtung begann am 9. Februar 2026; die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis November dauern. Die offizielle Umleitung verlängert die Fahrzeit um etwa 20 Minuten, da der Verkehr über Leverkusen-Schlebusch umgeleitet wird. Die Volt/FWG-Gruppe befürchtet jedoch, dass viele Autofahrer stattdessen durch die Nittumer Weg und die Zehntweg fahren werden – trotz der Beschränkung auf Anwohner.
Der Vorschlag sieht vor, Kamerasysteme an den Ein- und Ausfahrten zu installieren, die Kennzeichen und Zeitstempel erfassen. Die Daten würden unter Einhaltung der Datenschutzbestimmungen abgeglichen. Als erfolgreiche Beispiele führt die Gruppe internationale Projekte an, etwa die Londoner City-Maut, die mit ANPR-Kameras den Verkehr um 30 Prozent reduzierte, oder das Stockholmer System, das den Spitzenstundenverkehr um 20 Prozent verringerte. Ähnliche Modelle in Berlin und Paris senkten den Anteil nicht berechtigter Fahrzeuge um über 90 Prozent bzw. die Emissionen um 50 Prozent.
Vor der Umsetzung pocht die Gruppe auf eine klare rechtliche Grundlage, öffentliche Transparenz und gut sichtbare Beschilderung. Zudem fordert sie eine umfassende Kosten-Nutzen-Analyse. Bei einer Genehmigung ließe sich das Modell später mit geringem Aufwand auf weitere Umleitungsstrecken in der Stadt ausweiten.
Ein offizieller Antrag zur Prüfung der Machbarkeit des Kamerasystems wird auf der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr am 3. März 2026 eingereicht.
Ziel des Vorhabens ist es, während der neunmonatigen Sperrung zu verhindern, dass nicht berechtigte Fahrer die offizielle Umleitung umgehen. Sollte der Vorschlag angenommen werden, würde das System auf automatisierte Kontrollen setzen, um die Anwohnerregelung durchzusetzen. Der nächste Schritt hängt von der Bewertung der rechtlichen und finanziellen Umsetzbarkeit durch den Ausschuss ab.
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