Fachkonferenz diskutiert bessere Berufsorientierung für junge Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis

Zenon Pechel
Zenon Pechel
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Ein Plakat mit einem hellgelben Hintergrund zeigt eine Gruppe von Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts und Ethnien, die gemeinsam in einem Kreis stehen, mit der Aufschrift 'Die Zukunft der Familie verlangt eine Bildung, die Kinderarbeit nicht geben kann.'Zenon Pechel

Fachkonferenz diskutiert bessere Berufsorientierung für junge Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis

Über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zur ersten Fachkonferenz des Netzwerks "Übergang Schule–Beruf" des Rheinisch-Bergischen Kreises zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Berufsorientierung besser an die Lebensrealitäten junger Menschen und die Anforderungen der regionalen Wirtschaft angepasst werden kann. Die Organisatoren wollten durch die Zusammenarbeit von Schulen, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen konkrete Handlungsempfehlungen entwickeln.

Eröffnet wurde die Konferenz mit einem Impulsvortrag von Wiebke Jessen von der SINUS-Akademie Heidelberg. Sie präsentierte Erkenntnisse aus der SINUS-Jugendstudie, die sieben unterschiedliche Lebenswelten junger Menschen in Deutschland identifiziert. Die Ergebnisse unterstrichen, wie wichtig individuelle Förderung beim Übergang von der Schule in den Beruf ist.

In vier Fachforen wurden zentrale Themen vertieft: die Vorstellungen junger Menschen von Arbeit, die Rolle persönlicher Entwicklung bei der Berufswahl, die Erwartungen von Betrieben an Auszubildende sowie der Einfluss der Eltern. Die Diskussionen zeigten, dass es oft eine Kluft zwischen den Wünschen der Jugendlichen und den Anforderungen der Arbeitgeber gibt.

Der Rheinisch-Bergische Kreis koordiniert seit 2005 die Berufsorientierung in der Region und hat seine Programme auf alle Schulformen ausgeweitet. Die Konferenz wurde gemeinsam mit regionalen Partnern gestaltet, um sicherzustellen, dass vielfältige Perspektiven in die Empfehlungen einfließen. Zu den Vorschlägen gehörten die Einrichtung einer zentralen Informationsplattform für Beratungsangebote sowie die stärkere Verankerung von Persönlichkeitsentwicklung in der Übergangsbegleitung.

Unter den Teilnehmenden waren Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, Hochschulen, Unternehmen, der Politik und der Jugendhilfe. Ihre Beiträge sollen helfen, lokale Strategien zur zielgruppengerechten Ansprache junger Menschen weiterzuentwickeln.

Die Konferenz mündete in klare Empfehlungen, etwa den Aufbau einer einheitlichen Plattform für Berufsorientierungsangebote und die Ausweitung von Programmen zur persönlichen Kompetenzförderung. Damit soll die Lücke zwischen Bildungssystem und Arbeitsmarkt in der Region verringert werden. Die langjährig etablierte Koordinierungsstelle des Netzwerks wird nun die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen vorantreiben.

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