Bottrop protestiert zum elften Mal gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Nadeshda Sölzer
Nadeshda Sölzer
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Eine Frau in einem grünen T-Shirt steht auf einer Demonstration und hält ein weißes Schild in der Hand, mit vielen anderen Menschen hinter ihr.Nadeshda Sölzer

Bottrop protestiert zum elften Mal gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Rund 80 Menschen versammelten sich am 14. Februar 2026 in Bottrop, um gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu protestieren. Die Kundgebung markierte das elfte Jahr, in dem die Stadt an One Billion Rising teilnahm – einem internationalen Aktionstag. Trotz eisiger Temperaturen und leichtem Schneefall zeigten Aktivistinnen, Aktivisten und lokale Verantwortungsträger ihre Solidarität.

Das diesjährige Motto Ni una menos – Frauen in Flammen lenkte den Fokus auf Femizide, insbesondere durch aktuelle oder ehemalige Partner. Organisiert vom Frauenzentrum Courage rückte die Demonstration die anhaltenden Defizite beim Schutz von Frauen und Mädchen vor männlicher Gewalt in den Mittelpunkt.

Das Programm umfasste Live-Musik der Band A Mournful Experience sowie eine Tanzperformance der Peter-Frank-Tanzschule. Unter den Teilnehmenden waren Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld, Schul- und Sozialdezernentin Karen Alexius-Eifert sowie die Gleichstellungsbeauftragte Susanne Lehmann.

Obwohl die Teilnehmerzahlen der vergangenen fünf Jahre nicht veröffentlicht wurden, zeigte die diesjährige Resonanz eine weiterhin starke lokale Verbundenheit mit der Sache.

Die Veranstaltung vereinte Aktivistinnen, Musikerinnen, Musiker und Vertreter der Kommune, die mehr Sicherheit für Frauen und Mädchen forderten. Die Organisatorinnen betonten die Notwendigkeit anhaltender Aufmerksamkeit für geschlechtsspezifische Gewalt. Mit Forderungen nach besseren Schutzmaßnahmen und öffentlicher Sensibilisierung endete der Protest.

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