Junge Rechtsextreme nutzen digitale Räume für gezielte Radikalisierung von Teenagern
Junge Rechtsextreme nutzen digitale Räume für gezielte Radikalisierung von Teenagern
Rechtsextremismus in Deutschland wird jünger und digitaler
Seit der Coronavirus-Pandemie hat sich die Rekrutierung rechtsextremer Gruppen zunehmend ins Internet verlagert – gezielt werden dabei verletzliche Jugendliche angesprochen. Organisationen wie Jung & Stark oder Störtrupp bestehen heute fast ausschließlich aus Mitgliedern unter 23 Jahren.
Neonazistische Gruppierungen werben mit Outdoor-Aktivitäten und Kampfsportarten um junge Anhänger. Über sogenannte Active Clubs locken sie mit Zeltlagern und Abenteuertraining, um Teenager anzuwerben. Besonders gefährdet sind Jugendliche ohne stabiles soziales Umfeld, die leicht in extremistische Netzwerke abrutschen können.
Digitale Räume haben sich zu Brutstätten der Radikalisierung entwickelt. In rechtsextremen Chatgruppen wird Hass geschürt, Massenmörder wie Anders Breivik wegen ihrer "Opferzahlen" verherrlicht. Ein 13-Jähriger aus Köln leitete gar eine Gruppe, in der Anleitungen zum Bombenbau geteilt und zu Gewalt gegen Juden und Afrikaner aufgerufen wurde.
Die Ideologie dieser Gruppen kreist um Begriffe wie Volk, Heimat und Rasse – Konzepte, die besonders bei jungen Männern Anklang finden. In Essen plante ein 16-jähriger Rechtsextremer ein Schulmassaker, ein erschreckendes Beispiel für die Tiefe der Indoktrination. Die Neue Rechte steht unter Beobachtung des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, obwohl sie sich bemüht, seriös zu wirken.
Doch das Problem beschränkt sich nicht auf den Rechtsextremismus. Hanna Hansen, eine ehemalige Boxerin und Model, hat sich als zentrale Figur der islamistischen Szene etabliert und zählt über 200.000 Follower. Behörden warnen, dass extremistische Bewegungen aller Couleur digitale Plattformen nutzen, um ihre Botschaften zu verbreiten.
Die Verschiebung hin zu einer jüngeren, internetaffinen Extremismusszene stellt die Sicherheitsbehörden vor neue Herausforderungen. Da neonazistische Gruppen zunehmend von Teenagern dominiert werden, wächst der Druck auf Schulen und Gemeinden, frühzeitig gegenzusteuern. Geheimdienste überwachen die Bedrohungslage weiterhin, doch das Ausmaß der Radikalisierung bleibt schwer greifbar.
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