Silvesternacht 2015 in Köln: Wie ein Verbrechen Deutschland für immer veränderte
Silvesternacht 2015 in Köln: Wie ein Verbrechen Deutschland für immer veränderte
Zehn Jahre sind vergangen, seit die Kölner Silvesternacht 2015 Deutschland erschütterte. Damals erstatteten über 1.300 Menschen – überwiegend Frauen – Anzeige wegen sexueller Übergriffe, Vergewaltigungen und Diebstählen während der Feierlichkeiten in der Nähe des Kölner Doms.
Die Angriffe ereigneten sich in der Nacht zum 1. Januar 2016, als sich Tausende zu den Silvesterfeiern in Köln versammelten. Gruppen von Männern, viele mit Migrationshintergrund, gingen gezielt gegen Frauen vor. Später identifizierte die Polizei Täter aus Ländern wie Algerien, Irak, Afghanistan, Syrien und Marokko – einige von ihnen waren bereits vorbestraft.
Die Verbrechen lösten landesweite Empörung aus und befeuerten die Debatte über Gewalt gegen Frauen. Gleichzeitig rückte das Verhalten von männlichen Migranten in den Fokus, wobei Vorwürfe systematischer sexualisierter Gewalt laut wurden. Feministische Bewegungen sahen sich mit Gegenwind konfrontiert, und das Vertrauen der Öffentlichkeit in Deutschlands Fähigkeit, Migration zu steuern, schwand. Als Reaktion führte die Bundesregierung das 'Nein heißt Nein'-Gesetz ein. Damit wurde sexuelle Belästigung ohne ausdrückliche Zustimmung strafbar – ein klares Signal, dass persönliche Grenzen in jedem Kontext respektiert werden müssen, nicht nur bei öffentlichen Veranstaltungen in Köln.
Die Kölner Vorfälle veränderten auch Deutschlands Umgang mit Migration. Nach dem 'Sommer der Flüchtlinge' 2015, als die Grenzen für Hunderte Tausende geöffnet worden waren, schlug die Stimmung um. Abschiebungen nahmen zu, und die Asylpolitik wurde in den folgenden Jahren verschärft.
Die Angriffe von Köln hinterließen tiefe Spuren in der deutschen Gesellschaft. Sie trieben rechtliche Reformen voran, veränderten die Migrationspolitik und zwangen das Land, sich mit geschlechtsspezifischer Gewalt auseinanderzusetzen. Ein Jahrzehnt später bleibt das Ereignis ein Wendepunkt in den Debatten über Sicherheit, Integration und Frauenrechte in Deutschland.
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