Flüchtlingsunterkunft in Ratingen spaltet Anwohner: Wut, Ängste und politische Mobilisierung
Flüchtlingsunterkunft in Ratingen spaltet Anwohner: Wut, Ängste und politische Mobilisierung
Geplante Flüchtlingsunterkunft in Ratingen löst heftige Reaktionen aus
Eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Ratingen hat bei Anwohnern starke Emotionen ausgelöst. Rund 100 Menschen nahmen an einer Informationsveranstaltung teil – deutlich mehr als bei vergleichbaren Treffen in der Vergangenheit. Die Stadt hatte die Eröffnung der Unterkunft erst zehn Tage vor der Veranstaltung bekannt gegeben, was bei vielen das Gefühl auslöste, überrumpelt worden zu sein.
Die Unterkunft in der Gothaer Straße besteht aus vier Wohncontainern, die auf einem stillgelegten Büroparkplatz aufgestellt wurden. Sie soll 60 alleinstehende Männer im Alter von 20 bis 63 Jahren aufnehmen, die überwiegend aus Syrien und Afghanistan stammen. Alle Bewohner sind anerkannte Flüchtlinge, die entweder arbeiten oder an Integrationsprogrammen teilnehmen. Dennoch bleibt bezahlbarer Wohnraum in der Region knapp.
Bei der Veranstaltung wurden vor allem Bedenken zur Sicherheit geäußert, insbesondere für Frauen, aber auch Fragen zu den sexuellen Bedürfnissen der alleinstehenden Männer und möglichen nicht diagnostizierten psychischen Problemen. Nur wenige Teilnehmer fragten nach Möglichkeiten, die Neuankömmlinge willkommen zu heißen oder ehrenamtliche Unterstützung zu leisten. Die Stadt hatte lediglich Anwohner in einem Umkreis von 250 Metern direkt informiert, was auf Kritik stieß. Martin Kostyra, AfD-Stadtrat, bestätigte, dass seine Partei die Bürger zur Teilnahme aufgerufen habe, und behauptete, viele fühlten sich von der Stadt "hintergangen". Martin Sahler, Leiter für Integration und Migration bei der Caritas und Mitglied der Ratinger Bürgerinitiative e.V., vermutete, dass die hohe Teilnehmerzahl auf Mobilisierungsbemühungen der rechtspopulistischen AfD zurückzuführen sein könnte.
Der Stadtteil Ratingen-West gilt bereits als sozialer Brennpunkt, in dem Schulen und Kitas aufgrund der hohen Zuwanderung vor Herausforderungen stehen. Jeder Bewohner der neuen Unterkunft erhält ein eigenes Zimmer, was die Belastung für bestehende Einrichtungen verringern soll. Ziel ist es, anerkannte Flüchtlinge mit stabilen Wohnverhältnissen zu versorgen.
Die Eröffnung der Unterkunft hat die Spannungen um die Unterbringung von Geflüchteten in Ratingen deutlich gemacht. Mit den nun aufgestellten Containern steht die Stadt vor anhaltenden Diskussionen über Integration und die Sorgen der Bevölkerung. Die große Teilnahme an der Veranstaltung zeigt das starke lokale Interesse – und die tiefe Verunsicherung – über die Auswirkungen des Projekts.
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