07 May 2026, 06:10

SPD NRW setzt auf Jochen Schneider als Spitzenkandidat für 2027

Plakat mit der Aufschrift "Das Gesetz zur Stärkung der Gemeinschaft" mit einer Grafik einer Person in einem blauen Hemd mit ausgebreiteten Armen, eingerahmt von einem schwarzen Rand auf einem weißen Hintergrund.

SPD NRW setzt auf Jochen Schneider als Spitzenkandidat für 2027

Die SPD in Nordrhein-Westfalen hat Jochen Schneider einstimmig als ihren Kandidaten für die Landtagswahl 2027 nominiert. Alle 47 Delegierten auf dem Bezirksparteitag stimmten für ihn – ein deutliches Zeichen der geschlossenen Unterstützung. Schneider sitzt seit 2012 im Düsseldorfer Landtag und will sich nun den drängenden regionalen Herausforderungen widmen.

Aktuell vertritt er den Wahlkreis Wesel und ist dort umweltpolitischer Sprecher der SPD. Zudem ist er Mitglied in den Ausschüssen für Wirtschaft und Bergbau. Ein zentrales Thema seines Wahlkampfs ist die Wohnungsfrage: Angesichts steigender Mieten in der gesamten Region will Schneider gegensteuern.

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Auf dem Nominierungsparteitag zeigten vier SPD-Bürgermeister aus seinem Wahlkreis Präsenz, um ihre Rückendeckung zu demonstrieren. Schneider skizzierte Pläne, den Wohnraummangel durch mehr öffentliche Investitionen und die Nachnutzung von Brachflächen zu bekämpfen. Sollte die SPD 2027 wieder an die Regierung kommen, verspricht er zudem eine Umverteilung von Geldern zugunsten der Kommunen.

Seit 2022 regiert in NRW eine Koalition aus CDU und Grünen, während die SPD stärkste Oppositionspartei bleibt. Schneider setzt auf Nähe zu den Bürgern: Bis zum Wahltermin am 25. April 2027 will er mindestens 10.000 Menschen in seinem Wahlkreis treffen und bei lokalen Veranstaltungen präsent sein.

Mit klaren Schwerpunkten geht Schneider in den Wahlkampf: bezahlbaren Wohnraum schaffen, die Kommunen finanziell stärken und die Sichtbarkeit der SPD erhöhen. Ob seine Vorschläge die Machtverhältnisse in dem von einer Konkurrenzkoalition geführten Land verschieben können, wird sich bei der nächsten Wahl zeigen – und ob sie bei den Wählern in Wesel und darüber hinaus Anklang finden.

Quelle