Neuer Polizeibeirat in Wuppertal stärkt Vertrauen zwischen Bürgern und Polizei
Steve HeckerNeuer Polizeibeirat in Wuppertal stärkt Vertrauen zwischen Bürgern und Polizei
Neuer Polizeibeirat für die Kreispolizeibehörde Wuppertal konstituiert sich
Am 17. März 2026 trat der neu gegründete Polizeibeirat der Kreispolizeibehörde Wuppertal zu seiner ersten Sitzung zusammen. Das Gremium soll die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Kommunalverwaltung und Bürgerinnen und Bürgern stärken. Elf Mitglieder, die von den Stadträten Wuppertals, Remscheids und Solingens berufen wurden, leiten die Arbeit des Beirats.
Zu den Aufgaben gehört der Aufbau von Vertrauen zwischen der Polizei und der Bevölkerung sowie die Unterstützung polizeilicher Maßnahmen. Der Beirat gibt Hinweise und Anregungen aus der Bürgerschaft an die Beamten weiter – insbesondere zu Themen von allgemeinem Interesse. Wichtige Entscheidungen, etwa zu Standorten von Polizeistationen, neuen sozialen Dienstleistungen oder Infrastrukturprojekten, müssen künftig unter Einbeziehung des Gremiums getroffen werden.
Darüber hinaus berät der Beirat die Polizeipräsidentin in lokalen Angelegenheiten. Zum ersten Vorsitzenden wurde Hans-Hermann Lücke, ein Vertreter aus Wuppertal, gewählt.
Ähnliche Beiräte gibt es bereits in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens. Seit 2020 haben die Polizeibehörden in Köln, Düsseldorf, Dortmund und Münster eigene Gremien eingerichtet. Während der Düsseldorfer Beirat einen Schwerpunkt auf Jugendbeteiligung legt, umfasst der Dortmunder zusätzliche Aufgaben im Bereich der Prävention von Hasskriminalität.
Der neue Beirat festigt die Verbindung zwischen Bürgerinnen und Bürgern, kommunalen Verantwortungsträgern und der Polizei im Bergischen Land. Seine Empfehlungen werden künftig die Polizeiarbeit und gemeindenahe Dienstleistungen in der Region prägen. Das Modell folgt einem wachsenden Trend in ganz Nordrhein-Westfalen.






