Friedrich Merz und seine verbalen Stolpersteine: Vom Tanz mit Lula bis zum Faschisten-Vorwurf
Friedrich Merz und seine verbalen Stolpersteine: Vom Tanz mit Lula bis zum Faschisten-Vorwurf
Friedrich Merz steht einmal mehr im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit – nicht wegen seiner Politik, sondern wegen seiner verbalen Ausrutscher. Die jüngsten Äußerungen des CDU-Vorsitzenden, diesmal in Richtung Brasiliens, reihen sich ein in eine lange Liste öffentlicher Patzer. Sein unvorbereiteter Redestil sorgt unter Journalisten für Diskussionen: Die einen loben seine Offenheit, die anderen kritisieren sein fehlendes Taktgefühl.
Merz’ neuester Fauxpas ereignete sich während eines Treffens mit Brasiliens Präsident Lula beim G20-Gipfel. Laut seinem Team führten die beiden Politiker ein 40-minütiges Gespräch. Lula soll Merz vorgeschlagen haben, Brasiliens zu besuchen, um zu tanzen und das Essen zu genießen. Merz habe daraufhin geantwortet: „Super, beim nächsten Mal gehen wir zusammen tanzen!“. Doch der lockere Ton der Unterhaltung wurde von Merz’ früheren, ungeschminkten Aussagen über Brasilien überschattet – vorgetragen in seiner typischen „Ich sage Ihnen, wie es wirklich ist“-Manier.
Es ist nicht das erste Mal, dass Merz’ spontane Wortwahl für Aufsehen sorgt. 2021 nannte er Markus Söder in einer live auf Phoenix übertragenen CDU-internen Auseinandersetzung einen „Faschisten“ – ein Vorwurf, der sofortige Empörung auslöste. Zwei Jahre später, in einer Bundestagsdebatte, die ARD und ZDF übertrugen, sprach er fälschlicherweise von der „Ampelkoalition“, obwohl die Regierung Scholz längst einen anderen Namen trug. 2024 dann verwechselte er in einem Interview mit Welt TV „Inflation“ mit „Deflation“ – ein weiterer Beleg für seine sprachliche Ungenauigkeit, der die Kritik an ihm befeuerte.
Die Debatte über Merz’ Redestil spaltet die Meinungen. Einige Journalisten halten seinen ungeschönten Stil für erfrischend in einer Zeit politischer Floskeln. Andere verweisen auf frühere Vorfälle, in denen seine unfilterten Äußerungen in kontroverse, teils als rassistisch wahrgenommene Aussagen abdrifteten. Immer wieder stellt sich die Frage: Ist seine Direktheit eine Stärke oder ein Risiko?
Merz ist nicht der einzige Politiker, dessen Worte unter die Lupe genommen werden. Ein hartnäckiger Mythos besagt, der ehemalige Bundespräsident Heinrich Lübke habe Königin Elizabeth II. einmal den Satz „Gleich geht’s los“ mit „Equal goes it loose“ übersetzt – ein Zitat, das sich später als Fiktion entpuppte. Der Spiegel-Korrespondent Ernst Goyke hatte die Anekdote erfunden. Ganz anders ging der damalige US-Präsident Barack Obama vor, um das Eis zu brechen: Statt auf diplomatische Floskeln zurückzugreifen, eröffnete er eine Rede vor dem britischen Parlament mit einem Scherz über seine Vorgänger.
Merz’ Serie sprachlicher Patzer bleibt ein Dauerbrenner in der öffentlichen Wahrnehmung. Sein jüngster Austausch mit Lula, teils locker, teils peinlich, lenkt kaum von seiner Geschichte der Fauxpas ab. Die anhaltende Diskussion über seinen Stil zeigt: Ob zum Vorteil oder Nachteil – seine Worte prägen sein Image wie kaum ein zweites Merkmal.
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