07 May 2026, 06:10

Erdbeersaison 2026 in NRW startet mit Rekordhoffnungen und regionalem Stolz

Gewächshaus voller Erdbeerpflanzen, grüner Rasen am Boden und ein klarer blauer Himmel im Hintergrund.

Erdbeersaison 2026 in NRW startet mit Rekordhoffnungen und regionalem Stolz

Die Erdbeersaison 2026 in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat offiziell begonnen – und leitet damit die erste Obsternte des Jahres ein. Lokale Erzeuger feierten den Auftakt auf einem familiengeführten Hof in Tönisvorst, wo Vertreter die Bedeutung der Region für den deutschen Erdbeeranbau hervorhoben.

Die Eröffnungsveranstaltung fand auf dem Hof der Familie Fruhen statt, die auf 12 Hektar Erdbeeren anbaut. Anwesend waren die Landtagsabgeordneten Britta Oellers und Meral Thoms sowie Bürgermeister Kevin Schagen. Die Familie vermarktet etwa die Hälfte ihrer Ernte direkt – unter anderem über den hofeigenen Verkaufsstand.

Die 324 Erdbeerbetriebe in NRW, größtenteils in Familienhand, ernteten im vergangenen Jahr rund 30.700 Tonnen. Davon wuchsen 16.900 Tonnen im Freiland, während 13.800 Tonnen unter Folientunneln geschützt wurden. Diese Abdeckungen verlängern die Saison auf über sechs Monate – ganz ohne künstliche Beheizung, sondern mit natürlichen Methoden.

Deutschland produziert jährlich etwa 128.000 Tonnen Erdbeeren, wobei NRW fast ein Viertel davon beisteuert. Die zuständige Ministerin betonte den Wert der regionalen Erzeugung, die sowohl Landwirten als auch Verbrauchern zugutekommt.

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Die verlängerte Saison und der Direktvertrieb kommen den Erzeugern in NRW zugute und sichern über Monate frisches Obst. Da die meisten Betriebe familiengeführt sind, bleibt der Erdbeeranbau ein zentraler Pfeiler der regionalen Landwirtschaft. Mit der diesjährigen Ernte festigt NRW erneut seine Spitzenposition auf dem deutschen Erdbeermarkt.

Quelle