07 May 2026, 14:13

16. Hilfskonvoi aus Bergisch Gladbach erreicht die Ukraine mit 54 Tonnen Lebensmitteln und Kleidung

Vier Bilder, die ukrainische Soldaten in Aktion zeigen: Soldaten in Ausrüstung mit Waffen, ein Panzer auf der Straße, Personal in Fahrzeugen und ein zerstörtes Fahrzeug.

16. Hilfskonvoi aus Bergisch Gladbach erreicht die Ukraine mit 54 Tonnen Lebensmitteln und Kleidung

Freiwillige aus Bergisch Gladbach und Overath haben ihre 16. Hilfslieferung in die Ukraine abgeschlossen. Das Team transportierte 54 Tonnen dringend benötigter Güter in das vom Krieg gezeichnete Land und musste dabei lange Wartezeiten an der Grenze in Kauf nehmen. Zu ihrer Mission gehörte auch die Begegnung mit lokalen Traumaspezialisten sowie die direkte Beobachtung, wie die Hilfsgüter vor Ort verteilt werden.

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Acht Fahrer nutzten vier 40-Tonnen-Lkw, um die Lieferung nach Chmelnyzkyj im Süden der Ukraine zu bringen. Der Konvoi umfasste Konserven, Holzöfen, warme Winterkleidung, Spielzeug sowie große Säcke mit Mehl, Zucker und Salz. An der polnisch-ukrainischen Grenze warteten die Freiwilligen 16 Stunden auf Abfertigung und Kontrollen, bevor sie das Land betreten durften.

Astrid Vogel, eine der freiwilligen Fahrerinnen, unternahm ihre erste Reise in die Ukraine und hat bereits zugesagt, auch an künftigen Transporten teilzunehmen. Vor Ort besuchte die Gruppe ein Traumazentrum, das von Oleksander Khalsyim geleitet wird und Familien unterstützt, die unter den psychischen Folgen des Krieges leiden. Zudem trafen sie Olena Lebedieva, eine Psychologin, die eine Selbsthilfegruppe für Frauen leitet, die ihre Ehemänner im Konflikt verloren haben.

Jeden Morgen um 9 Uhr gedachten die Ukrainer in einer Schweigeminute der Opfer des Krieges – ein tägliches Ritual, das die Freiwilligen während ihres Besuchs miterlebten. Bereits für November ist ein weiterer Hilfskonvoi geplant, der auch einen Krankenwagen umfassen soll.

Die jüngste Lieferung markiert das 16. Mal, dass diese Freiwilligen Hilfsgüter in die Ukraine gebracht haben. Ihre Einsätze leisten eine entscheidende Unterstützung für Gemeinden, die mit den Folgen des Krieges kämpfen. Der nächste Konvoi, der im November starten soll, wird weitere Güter transportieren, darunter medizinische Ausrüstung.

Quelle