24 May 2026, 16:17

Wüst gedenkt Hamas-Opfern und fordert Frieden für Gaza und Geiseln

Wüst: NRW steht 'unerschütterlich' an der Seite aller Juden

Wüst: NRW steht 'unerschütterlich' an der Seite aller Juden - Wüst gedenkt Hamas-Opfern und fordert Frieden für Gaza und Geiseln

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat zum zweiten Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel mit einem Appell für Frieden und Solidarität gedacht. In einer Stellungnahme zur anhaltenden Krise verurteilte er die Gewalt und forderte ein Ende des Leidens im Gazastreifen sowie die Freilassung aller Geiseln.

Wüst erinnerte zunächst an die verheerenden Folgen des Hamas-Angriffs vor zwei Jahren, bei dem 1.200 Menschen getötet wurden – er bezeichnete ihn als das größte Massaker an jüdischem Leben seit der Schoa. Er bekräftigte die unerschütterliche Unterstützung Nordrhein-Westfalens für jüdische Gemeinden und betonte: „Für uns in Nordrhein-Westfalen gilt weiterhin: Wir stehen unbeugsam an der Seite aller Jüdinnen und Juden.“

Der Ministerpräsident sprach auch die sich verschärfende humanitäre Lage im Gazastreifen an, wo Zehntausende getötet wurden und Hunderttausende vor Vertreibung, Krankheiten und Hunger stehen. Er verurteilte jüngste Angriffe und Straftaten gegen jüdische Menschen als inakzeptabel und unterstrich, dass der Staat mit allen Mitteln gegen Antisemitismus vorgehen müsse.

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Zum Friedensplan der USA für Gaza erklärte Wüst, dieser biete eine neue Chance, das Leiden zu beenden und die Freilassung der Geiseln zu erreichen. Eine dauerhafte Beruhigung der Lage hänge zwar vor allem von der Hamas ab, erfordere aber auch Mut und Entschlossenheit von beiden Seiten. Ein Waffenstillstand sei entscheidend, um die Krise zu entschärfen und den Weg zu einer nachhaltigen Lösung zu ebnen.

Wüsts Äußerungen unterstreichen die Dringlichkeit, Geiseln zu befreien und den Frieden wiederherzustellen. Der US-Friedensvorschlag eröffnet nun einen möglichen Ausweg – sein Gelingen hängt jedoch von der Zusammenarbeit aller Beteiligten ab. Nordrhein-Westfalen bleibt derweil entschlossen, jüdische Gemeinden zu schützen und Antisemitismus in jeder Form entgegenzutreten.

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