15 May 2026, 22:12

Bergisch Gladbach will die Strunde auf dem Zanders-Gelände renaturieren – und hofft auf Millionenförderung

Ein Miniaturmodell einer Stadtlandschaft mit einem Fluss, Gebäuden, Straßen und Textbeschriftungen.

Bergisch Gladbach will die Strunde auf dem Zanders-Gelände renaturieren – und hofft auf Millionenförderung

Bergisch Gladbach treibt Pläne zur Renaturierung der Strunde auf dem alten Zanders-Industriegelände voran

Der Stadtrat hat einen Antrag auf Bundesförderung unterstützt, um den Fluss freizulegen und naturnah umzugestalten. Bei Erfolg könnte das Projekt das Gebiet grundlegend verändern und nahegelegene Grünflächen wie den Gleispark aufwerten.

Erst kürzlich beschloss der Stadtrat, sich dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ anzuschließen. Damit kann Bergisch Gladbach offiziell Interesse an Fördermitteln für die Renaturierung der Strunde anmelden. Bis zu 80 Prozent der geschätzten Kosten von 6,75 Millionen Euro – also rund 5,4 Millionen – könnten aus Bundesmitteln stammen, der Rest würde aus den Sondervermögen der Stadt gedeckt.

Lokale Politiker unterstützen das Vorhaben nachdrücklich. Klaus W. Waldschmidt, Fraktionsvorsitzender der SPD, rief die Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach dazu auf, sich für die Bewilligung des Projekts einzusetzen. Andreas Ebert, SPD-Sprecher für Stadtentwicklung, hofft, dass der Haushaltsausschuss des Bundestags die Mittel freigibt, um den Fluss freizulegen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Theresia Meinhardt, Vorsitzende der Grünen-Fraktion, ist überzeugt, dass die renaturierte Strunde das Zanders-Gelände neu prägen wird. Sie erwartet, dass dadurch eine einladendere Atmosphäre entsteht, die Menschen anzieht und den benachbarten Gleispark ideal ergänzt. Die endgültige Entscheidung über die Förderung trifft der Haushaltsausschuss des Bundestags voraussichtlich im vierten Quartal 2026.

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Nun liegt das Schicksal des Projekts in den Händen der Bundeshaushaltsplanung. Bei einer Zusage würde der lange verdeckte Fluss wieder zum Leben erweckt. Die Stadt plant, die verbleibenden Kosten, die nicht durch Bundeszuschüsse gedeckt sind, aus eigenen Rücklagen zu finanzieren.

Quelle