23 June 2026, 20:07

Wie TV-Franchises wie Summer House unsere Kultur unbewusst prägen

'Summer House'-Star Lindsay Hubbard reflektiert über ihre 'authentische' Reality-TV-Karriere auf den Cannes Lions

Wie TV-Franchises wie Summer House unsere Kultur unbewusst prägen

Eine Diskussionsrunde beim Cannes Lions International Festival of Creativity untersuchte, wie Fernsehformate die Kultur prägen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Lindsay Hubbard, an ihrer Seite Melanie Bromley, Executive Entertainment Editor.

Unter dem Titel „Mehr als ein Moment: Wie Franchise-Ökosysteme die Kultur definieren“ kamen führende Persönlichkeiten aus Unterhaltung und Markenwelt zu Wort. Neben Hubbard nahmen Karen Kovacs von NBCUniversal, Frances Berwick von Bravo und Peacock sowie Michelle Mesenburg von Target an der Diskussion teil.

Berwick erläuterte, dass Bravo nicht gezielt kulturelle Phänomene oder Franchises erschaffe. Vielmehr entstünden solche Effekte, weil das Publikum die Casts von Shows oft wie Freunde oder Familie wahrnehme – bedingt durch die starke emotionale Bindung. Kovacs ergänzte, dass die Authentizität und Alltagsnähe von Formaten wie Summer House Marken wie Target auf den Plan gerufen hätten.

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Hubbard, eine ehemalige PR-Beraterin, teilte ihre Sichtweise darauf, wie man Zuschauer erreicht. Sie beschreibe sich selbst als eine Person, die „nicht anders kann, als sie selbst zu sein“. Die Runde betonte, wie echtes Storytelling und die Verbindung zum Publikum kulturelle Wirkung entfalten. Hubbards Erfahrung und Herangehensweise bereicherten die Debatte darüber, wie nachhaltige Franchise-Ökosysteme entstehen.

Quelle