17 April 2026, 14:17

Wie Essen im Ersten Weltkrieg mit Kunst und Propaganda kämpfte

Schwarz-weiß-Illustration einer hektischen Stahlfabrik aus den 1910er Jahren mit Arbeitern, Maschinen und Industrieausrüstung.

Wie Essen im Ersten Weltkrieg mit Kunst und Propaganda kämpfte

Öffentlicher Vortrag: Essens Rolle in der Propaganda des Ersten Weltkriegs

Am 6. November 2025 findet in der Volkshochschule Essen (VHS Essen) ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die Bedeutung Essens in der Propaganda des Ersten Weltkriegs statt. Der Historiker Robert Welzel untersucht darin, wie lokale Künstler die Kriegsnarrative prägten. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen und ist ohne Eintrittsgeld zugänglich.

Der Vortrag mit dem Titel "Essener Kulturpersönlichkeiten und Kriegpropaganda im Ersten Weltkrieg" beginnt um 18:00 Uhr. Welzel rückt dabei Essener Künstler und ihr Engagement im sogenannten "Kriegswohlfahrtsdienst" in den Fokus – darunter auch Bemühungen, die Unterstützung für Soldaten heroisch darzustellen. Seine Forschungen zeigen, wie Kulturschaffende die Propaganda während des Konflikts verstärkten.

Essen trug zu Beginn des 20. Jahrhunderts wegen seiner massiven Rüstungsproduktion den Beinamen "Waffenkammer des Reiches". Veranstalter sind die VHS Essen und der Historische Verein für Stadt und Stift Essen. Welzel, der im Vorstand des Vereins tätig ist, hat sich in zahlreichen Publikationen mit Essens städtischer und architektonischer Geschichte beschäftigt.

Interessierte finden weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter www.vhs-essen.de (Kursnummer 252.1B006N).

Die Veranstaltung bietet einen vertieften Einblick in Essens Kriegsgeschichte aus der Perspektive der Kunstszene. Wenzel erläutert, wie sich Kultur und Propaganda im Ersten Weltkrieg verbanden. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung wird jedoch empfohlen.

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