12 March 2026, 22:13

Wie drei Länder Kriege aufarbeiten – ein Blick auf Erinnerungskultur in der Euregio

Ein Denkmal für deutsche Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg starben, vor einer Kirche mit einem Kreuz, umgeben von Bäumen und einer Mauer im Hintergrund.

Wie drei Länder Kriege aufarbeiten – ein Blick auf Erinnerungskultur in der Euregio

Neue Vortragsreihe: Wie Belgien, Deutschland und die Niederlande an die Weltkriege erinnern und sich versöhnten

Am 25. November um 19:00 Uhr findet im Aachener Grashaus die Veranstaltung "Europa am Dienstag" statt, die sich mit der grenzüberschreitenden Erinnerungskultur in der Region Aachen-Lüttich-Maastricht beschäftigt. Der Historiker Alexander Barth wird die Diskussion leiten und aufzeigen, wie die drei Nachbarländer seit 1945 bis heute mit der Aufarbeitung der Weltkriege umgegangen sind.

Das Grenzgebiet zwischen Aachen, Lüttich und Maastricht ist geprägt von zahlreichen historischen Stätten, die mit beiden Weltkriegen verbunden sind. Barths Vortrag beleuchtet, wie Belgien, Deutschland und die Niederlande ihre Erinnerungskultur gestaltet haben. Zwar gab es keine groß angelegten gemeinsamen Projekte der drei Nationen, doch lokale Initiativen – etwa Zeitzeugengespräche mit Holocaust-Überlebenden in der Aachener Region – haben sich besonders auf die deutsch-belgische Perspektive konzentriert.

Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe, die von EUROPE DIRECT Aachen, dem Europäischen Klassenzimmer der Route Charlemagne und der Bischöflichen Akademie Aachen organisiert wird. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung jedoch über die *Website zu "Europa am Dienstag"* erforderlich. Für alle, die nicht vor Ort teilnehmen können, wird der Vortrag auch per Livestream übertragen.

Weitere Informationen gibt es auf der *Facebook-Veranstaltungsseite, Pressemitteilungen werden über den RSS-Feed* bereitgestellt.

Der Abend bietet die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie Geschichte über Grenzen hinweg erinnert wird. Barths Präsentation wird sowohl historische als auch aktuelle Ansätze der Versöhnung in einer Region aufzeigen, die tief von den Folgen der Kriege geprägt ist. Interessierte können sich online anmelden oder am 25. November abends dem Livestream folgen.

Quelle