02 May 2026, 18:20

Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs zu Bewährung verurteilt

Ein Mann in einem weißen Hemd und dunklen Hosen sitzt an einem Tisch mit gefalteten Händen und sieht ernst aus, mit dem Text "Die Rasenbetrug" unten.

Aufgeschobene Strafe für Vermögensverwalter wegen hochspekulativer Investments - Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs zu Bewährung verurteilt

Ein Vermögensverwalter ist zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, nachdem er durch unerlaubte Hochrisikoinvestitionen mehr als zwei Millionen Euro an Kundengeldern verloren hatte. Das Amtsgericht Münster in Nordrhein-Westfalen verkündete am Freitag sein Urteil in einem Verfahren, das Teil einer Reihe von Betrugsfällen im Zusammenhang mit den Handlungen des Verwalters war.

Im Mittelpunkt des Falls stand ein Vermögensberater, der eingeräumt hatte, Gelder seiner Kunden ohne deren Zustimmung in spekulative Geschäfte investiert zu haben. 2021 gestand der Angeklagte, dass sämtliche Mittel verloren gegangen seien, woraufhin 39 separate Betrugsvorwürfe erhoben wurden. Der Gesamtfinanzschaden belief sich auf über zwei Millionen Euro.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten beantragt. Das Gericht verlängerte diese jedoch über den geforderten Zeitraum hinaus. Bis zur Urteilsverkündung hatte der Angeklagte bereits zwei Monate der Bewährungszeit verbüßt.

Das Urteil wurde am Freitag bekannt gegeben und beendete damit ein Verfahren, das die Risiken unerlaubter Finanzentscheidungen durch vertrauenswürdige Berater verdeutlichte. Die Bewährungsstrafe stellt nun das endgültige Ergebnis des Rechtsstreits dar. Die Entscheidung des Gerichts unterstreicht die Schwere des Betrugs, durch den Kunden erhebliche Verluste erlitten. Der Vermögensverwalter wird die verbleibende Bewährungszeit unter den vom Amtsgericht Münster festgelegten Auflagen ableisten.

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