Stefan Anspach wird neuer Chef der Mönchengladbacher Wirtschaftsförderung
Nadeshda SölzerStefan Anspach wird neuer Chef der Mönchengladbacher Wirtschaftsförderung
Stefan Anspach wird neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG). Seine Ernennung folgt auf ein gründliches Auswahlverfahren, in dem er sich als stärkster Kandidat durchsetzte. Der erfahrene Architekt und Volkswirt übernimmt das Amt Mitte 2026 von Ulrich Schückhaus und soll so einen reibungslosen Übergang für die wichtigsten Projekte der Stadt gewährleisten.
Die Entscheidung für Anspach fiel nach einer umfassenden Suche unter der Leitung der Personalberatung ifp. Eine Kommission aus Beteiligten prüfte die Bewerber, wobei Anspach die Konkurrenz deutlich überzeugte. Seine Laufbahn umfasst über ein Jahrzehnt in Führungspositionen bei Beratungsfirmen in Köln und Düsseldorf, wo er sich auf Immobilien und kommunalen Wohnungsbau spezialisierte.
Seit 2017 engagiert sich Anspach zudem im Vorstand einer Stiftung, die sich der Stadt- und Quartiersentwicklung widmet. Seine Expertise in Architektur und Wirtschaft hat ihm Lob von lokalen Verantwortlichen eingebracht. Oberbürgermeister Felix Heinrichs bezeichnete die Ernennung als „eine gute Nachricht“ für Mönchengladbach – insbesondere für Vorhaben in den Bereichen Wohnen, Beschäftigung und Lebensqualität.
Offiziell tritt Anspach sein Amt als Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung am 1. Juli 2026 an. Bereits ab Januar 2026 wird er jedoch in die Arbeit einsteigen, um eine sechsmonatige Übergangsphase mit Dr. Schückhaus zu ermöglichen. Janann Safi, Vorsitzender des EWMG-Aufsichtsrats, betonte Anspachs Erfahrung als entscheidenden Faktor und erklärte, er sei bestens gerüstet, um die Arbeit seines Vorgängers fortzuführen.
Die Übergangszeit soll die Kontinuität in der Arbeit der Wirtschaftsförderung sichern. Unter Anspachs Führung werden die wirtschaftlichen und städtebaulichen Entwicklungspläne Mönchengladbachs vorangetrieben. Sein früher Arbeitsbeginn ermöglicht eine strukturierte Übergabe, bevor er das Amt im nächsten Sommer offiziell übernimmt.






