23 June 2026, 18:12

Stammzellspende heute: Wie 12 Millionen Spender Leben retten

Stammzellspende: Wie DKMS Leben rettet durch Awareness und Solidarität

Stammzellspende heute: Wie 12 Millionen Spender Leben retten

Stammzellspenden haben in den letzten 30 Jahren enorme Fortschritte gemacht. Noch vor drei Jahrzehnten war das Thema kaum präsent – heute profitiert es von größerer Aufmerksamkeit und einer deutlich vereinfachten Registrierung. Über 12 Millionen Menschen sind bei der DKMS bereits als potenzielle Spenderinnen und Spender erfasst.

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Vor 30 Jahren wurde über Stammzellspenden kaum öffentlich gesprochen. Heute hat sich der Prozess grundlegend gewandelt: Die Anmeldung als Spender ist schnell und unkompliziert – in wenigen Minuten online erledigt.

Rund 90 Prozent der Spenden erfolgen mittlerweile über die Entnahme von Stammzellen aus dem peripheren Blut, ein standardisiertes medizinisches Verfahren. Dieser Wandel hat die Spende zugänglicher gemacht. Auch das Bewusstsein für die genetische Vielfalt in Spenderregistern ist gewachsen, auch wenn es nach wie vor unterschätzt wird.

Vanessa Nisanat Knauer arbeitet seit vier Jahren als studentische Hilfskraft in der Unternehmenskommunikation der DKMS. Zuvor war sie drei Jahre lang für Ärzte ohne Grenzen im Fundraising tätig. Aktuell studiert sie Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln. Die steigende Bereitschaft junger Menschen, sich als Spender zu registrieren, gibt ihr persönlich Hoffnung für die Zukunft.

Die Veränderungen in der Stammzellspende haben den Prozess effizienter und inklusiver gemacht. Mit über 12 Millionen registrierten Spendern wächst das System weiter. Vereinfachte Abläufe und ein gestiegenes Bewusstsein helfen, mehr Leben zu retten.

Quelle