Rindfleischpreise fallen – doch Verbraucher zahlen mehr als je zuvor
Die Rindfleischpreise auf dem Viehmarkt sind zum zweiten Mal in Folge gesunken. Metzger melden schwache Fleischverkäufe und zunehmenden Preisdruck, während die Verbraucher zu Beginn des Juli höhere Kosten für Rindfleisch zu tragen hatten.
Der Richtpreis für Rinder aller Kategorien ist um 10 Cent pro Kilogramm zurückgegangen. Kühe der Klasse R3 werden nun zu 6,20 Euro/kg gehandelt, während Tiere der Klasse O3 bei 6,15 Euro/kg liegen.
Auch bei Jungbullen gab es Anpassungen. Bullen der Klasse U3 erzielen nun einen Preis von 6,85 Euro/kg, O3-Bullen liegen bei 6,62 Euro/kg und R3-Bullen bei 6,80 Euro/kg. Trotz dieser Rückgänge bleibt das Angebot an Schlachtrindern begrenzt, bei einigen Kategorien herrscht sogar Knappheit.
Gleichzeitig stiegen die Verbraucherpreise für Rindfleisch in den ersten Juli-Wochen im Vergleich zum Vorjahr um 20,8 %.
Der Markt sendet widersprüchliche Signale: Während die Erzeugerpreise fallen, steigen die Einzelhandelspreise. Die Fleischverkäufe bleiben schwach, und die Metzger stehen weiterhin unter Druck, da das Angebot eingeschränkt bleibt.
