12 April 2026, 14:16

Rheinmetall dringt mit neuem Joint Venture in die Raumfahrt vor

Diagramm einer Weltraumstation mit miteinander verbundenen Satelliten, Schüssel, Gebäude, Fahrzeug, Laptop und anderen Objekten, beschriftet mit "Satelliten-Gefahren und Gefahren."

Rheinmetall bald auch Weltraum-Satelliten bauen - Rheinmetall dringt mit neuem Joint Venture in die Raumfahrt vor

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall steigt über ein neues Joint Venture in die Raumfahrttechnologie ein. Das Unternehmen hat sich mit dem finnischen Satellitenspezialisten Iceye zusammengetan, um Rheinmetall Iceye Space Solutions zu gründen – ein Unternehmen, das sich auf militärische Aufklärungssatelliten konzentriert. Die Ankündigung erfolgte in Düsseldorf und markiert Rheinmetalls ersten großen Schritt in den Weltraumsektor.

Die neue Firma wird ihren Sitz in Neuss haben, wobei Rheinmetall 60 Prozent der Anteile hält und Iceye 40 Prozent behält. Der Betrieb soll noch vor Jahresende aufgenommen werden, doch der Start des ersten Satelliten ist erst für 2025 geplant. Ziel der Partnerschaft ist es, die Produktion von SAR-Satelliten (Synthetic Aperture Radar) rasant zu steigern, die bereits in der Ukraine im Einsatz sind.

Iceye bringt als etablierter Satellitenhersteller und -betreiber vorhandenes Know-how in das Gemeinschaftsunternehmen ein. Rheinmetalls globales Vertriebsnetz soll dazu beitragen, die Satelliten weltweit stärker zu verbreiten. Der Fokus liegt dabei auf militärischen Anwendungen, insbesondere auf Aufklärungskapazitäten.

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Das Joint Venture vereint Rheinmetalls Erfahrung in der Rüstungsindustrie mit Iceyes Satellitentechnologie. Die Produktion soll deutlich hochgefahren werden, wobei der erste militärische SAR-Satellit 2025 starten soll. Mit diesem Schritt positioniert sich Rheinmetall als neuer Akteur im wachsenden Markt der Weltraumverteidigung.

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