Raser auf B42 in Bonn: Motorradfahrer bei 200 km/h gestoppt und Führerschein verliert
Steve HeckerRaser auf B42 in Bonn: Motorradfahrer bei 200 km/h gestoppt und Führerschein verliert
Ein Motorradfahrer wurde auf der Bundesstraße B42 in Bonn bei gefährlicher Raserei erwischt. Die Polizei verlor den Fahrer zunächst wegen der extremen Beschleunigung aus den Augen, konnte ihn später jedoch in der Nähe der Auffahrt zur Autobahn A562 stellen. Der Vorfall wird nun von der Verkehrsabteilung 4 der Kölner Polizei weiter untersucht.
Der 35-jährige Fahrer war zunächst mit überhöhter Geschwindigkeit auf der B42 aufgefallen, wo eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h gilt. Er überfuhr durchgezogene Linien und trieb das Motorrad auf extreme Geschwindigkeiten, die weit über den gesetzlichen Grenzen lagen. Die Behörden vermuten, dass es sich dabei um sogenanntes „Alleinrennen“ handelt – eine Praxis, bei der Fahrer bewusst Verkehrsregeln brechen, um die Grenzen ihres Fahrzeugs bei Höchstgeschwindigkeit auszutesten.
Die Polizei stoppte den Motorradfahrer schließlich kurz vor der Ausfahrt Rheinaue an der Petra-Kelly-Allee. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde sein Führerschein beschlagnahmt. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt; nun drohen ihm strafrechtliche Konsequenzen wegen illegaler Straßenrennen.
Sein Führerschein wurde eingezogen, und ihm wurde bis zum Abschluss der Ermittlungen die Fahrerlaubnis entzogen. Der Fall wurde an die Verkehrsabteilung 4 der Kölner Polizei zur weiteren Bearbeitung übergeben.
