Polizei deckt 25 Gurtverstöße und riskante Bahnübergangs-Fahrten auf
Zenon PechelPolizei deckt 25 Gurtverstöße und riskante Bahnübergangs-Fahrten auf
Im März 2025 führte die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis im Rahmen einer europaweiten Verkehrssicherheitskampagne umfangreiche Verkehrskontrollen durch. Schwerpunkt der Aktion waren die Gurtpflicht sowie Verstöße an Bahnübergängen. Im Zuge der Maßnahme überprüften Beamte mehr als 140 Fahrzeuge.
Die Kontrollen fanden im Rahmen der ROADPOL-Aktion "Anschnallen" statt, wobei unklar bleibt, wie viele europäische Länder genau daran teilnahmen. Lokale Berichte bestätigen die Beteiligung deutscher Regionen wie dem Rhein-Sieg-Kreis, Sachsen, dem Märkischen Kreis und Lippe.
Die Beamten registrierten 25 Fälle, in denen Fahrer oder Mitfahrer nicht angeschnallt waren. Zudem wurden 15 Autofahrer mit dem Handy am Steuer erwischt, was zu ordnungsrechtlichen Verfahren führte. Ein Motorradfahrer wurde wegen mehrerer Verstöße angehalten, darunter der Verdacht auf Manipulationen an der Abgasanlage, unzureichende Profiltiefe der Reifen und ein fehlender Kennzeichenspiegel.
Neben diesen Vergehen wurde in Sankt Augustin ein 17-jähriger Schüler dabei ertappt, wie er bei Rot eine Bahnschranke überquerte. Rund 30 weitere kleinere Verkehrsverstöße wurden während der Aktion dokumentiert.
Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis kündigte an, die regelmäßigen Kontrollen fortzusetzen und dabei wechselnde Schwerpunkte zu setzen, um die allgemeine Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Die Kampagne führte zu Bußgeldern und verwaltungsrechtlichen Maßnahmen für die Regelbrecher. Die Behörden betonten, dass weitere Kontrollen folgen werden, bei denen künftig unterschiedliche Verkehrsverstöße im Fokus stehen. Ziel bleibe es, durch konsequente Überwachung die Risiken im Straßenverkehr zu verringern.