Osteraths radikale Wende: Wie ein Entwicklungskonzept den Stadtteil neu erfinden will
Steve HeckerOsteraths radikale Wende: Wie ein Entwicklungskonzept den Stadtteil neu erfinden will
Osterath, der am schnellsten wachsende Stadtteil Meerbuschs, steht vor tiefgreifenden Veränderungen – zumindest wenn es nach dem neuen städtischen Entwicklungskonzept geht. Die Stadt hat Bundes- und Landesfördergelder eingeworben, um den Stadtteil umzugestalten, ohne dabei seinen ländlichen Charakter zu verlieren. Zwei Stadtteilmanager sollen das Projekt nun leiten und eng mit Anwohnern sowie lokalen Initiativen zusammenarbeiten.
Das „Integrierte Handlungskonzept Osterath“ (IHKO) umfasst 23 zentrale Maßnahmen, die die Zukunft des Stadtteils prägen sollen. Im Mittelpunkt stehen nachhaltiges Wachstum und die Balance zwischen neuer Bebauung und dem Erhalt des traditionellen Flairs. Eine detaillierte Quartiersentwicklungsstrategie soll steuern, wie sich das Gebiet schrittweise weiterentwickelt.
Als Verantwortliche wurden Julian Kundel-Füth und Sebastian Ritter-Müller berufen, beide Mitarbeiter der Dortmunder Stadtbüro GmbH, einem auf Stadtplanung spezialisierten Unternehmen. Ihre Aufgabe besteht darin, die Umsetzung des IHKO zu koordinieren und den Dialog mit der Bürgerschaft zu führen.
Um die Arbeit transparent und bürgernah zu gestalten, richtet das Team wöchentliche Sprechstunden im Familienzentrum ein. Anwohner können die Stadtteilmanager jeden Donnerstag von 10 bis 17 Uhr in der Bommershöfer Weg 3 treffen. Das Büro dient als Anlaufstelle für Fragen, Feedback und aktuelle Informationen zum Umwandlungsprozess.
Das neue Stadtteilmanagement steuert die Entwicklung Osteraths mit einer Mischung aus Fördermitteln und lokaler Mitwirkung. Durch die Präsenz im Familienzentrum sollen die Bürger kontinuierlich informiert und eingebunden werden. Ziel des Projekts ist es, eine zukunftsfähige und zugleich identitätsbewusste Entwicklung des Stadtteils zu sichern.






