"Open Mike" 2025: Berlins Nachwuchswettbewerb sucht wieder junge literarische Stimmen
Nadeshda Sölzer"Open Mike" 2025: Berlins Nachwuchswettbewerb sucht wieder junge literarische Stimmen
Der "Open Mike", Berlins traditionsreicher Nachwuchswettbewerb für junge Autor:innen, geht 2025 in die 33. Runde. Das Format, das sich an Schriftsteller:innen unter 35 ohne veröffentlichtes Buch richtet, bleibt ein fester Termin im literarischen Kalender der Stadt. In diesem Jahr werden zwölf Finalist:innen auf der Bühne des Silent Green um zwei Preise wetteifern.
Seit seiner Gründung hat der Wettbewerb stetig an Bedeutung gewonnen. 2024 wurden fast 600 Einsendungen gesichtet, bevor die Gewinner:innen gekürt wurden. 2025 erhalten alle Finalteilnehmer:innen jeweils 15 Minuten, um ihre Texte vor einer Fachjury zu präsentieren.
Die Jury setzt sich häufig aus prominenten Stimmen der Literatur- und Kritikszene zusammen. Zu den früheren Mitgliedern zählten etwa Ulrike Almut Sandig, Frank Witzel, Antje Rávic Strubel, Terézia Mora und Jan Faktor. Die Literaturwerkstatt Berlin berufen jährlich eine neue Runde von Juror:innen, um frische Blickwinkel auf die Beiträge zu gewährleisten.
Das Finale findet im Silent Green statt, wo die zwölf ausgewählten Autor:innen ihre Texte live vortragen. Zwei Preise werden vergeben – die genauen Kriterien liegen dabei im Ermessen der Jury.
Der Open Mike bleibt eine wichtige Plattform für aufstrebende Stimmen der deutschsprachigen Literatur. Die Finalist:innen 2025 reiht sich in eine lange Liste ehemaliger Teilnehmer:innen ein, die später erfolgreiche Karriere als Schriftsteller:innen gemacht haben. Mit der 33. Ausgabe festigt der Wettbewerb seinen Ruf als Sprungbrett für neue Talente.






