01 May 2026, 12:14

NRW-Verbraucher zahlen mehr: Friseur, Fleisch und Autoreparaturen werden teurer

Frau mit roter Haare in einem Nerzmantel auf dem Cover einer Berliner Leben Zeitschrift im Stil der 1950er Jahre mit fetter schwarzer Schrift, die "Berliner Lebens" lautet

NRW-Verbraucher zahlen mehr: Friseur, Fleisch und Autoreparaturen werden teurer

Preise für Alltagsdienstleistungen und -waren steigen in Nordrhein-Westfalen (NRW) an

Friseurbesuche, Autoreparaturen und Fleischprodukte – in Nordrhein-Westfalen werden viele Leistungen und Güter des täglichen Bedarfs spürbar teurer. Unternehmen begründen die Preiserhöhungen vor allem mit steigenden Löhnen, Energiekosten und Materialausgaben.

In den Friseursalons des Landes sind die Preise bereits gestiegen, weitere Anpassungen stehen bevor. Ein Herrenhaarschnitt, der vor drei Monaten noch 35 Euro kostete, liegt mittlerweile im Schnitt bei 40 Euro – ein Anstieg von fast 15 Prozent. Der Landesverband Friseur- und Kosmetikhandwerk NRW warnt, dass einige Schnitte bald sogar um bis zu 20 Prozent teurer werden könnten.

Auch die Löhne in der Branche sind gestiegen: Seit August erhalten Auszubildende bis zu sieben Prozent mehr Gehalt. Ab Jahresbeginn steigen die Verdienste von Gesellen und Meisterstylisten um bis zu acht Prozent. Bereits mehr als die Hälfte der Salons hat die Preise angepasst, und ein ähnlich hoher Anteil plant weitere Erhöhungen innerhalb der nächsten sechs Monate.

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Metzger kämpfen mit ähnlichen Herausforderungen Mehr als zwei Drittel der Fleischereien haben die Preise für Wurst und Fleisch bereits erhöht, fast 80 Prozent rechnen mit weiteren Steigerungen. Strengere Tierschutzvorschriften treiben die Kosten in die Höhe – besonders beim Rindfleisch.

Auch Autofahrer müssen tiefer in die Tasche greifen In den vergangenen sechs Monaten sind die Arbeitskosten und die Preise für Ersatzteile gestiegen, was die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen verteuert hat.

Die Preisanstiege spiegeln die allgemeine wirtschaftliche Belastung wider: von höheren Löhnen bis hin zu gestiegenen Material- und Energiekosten. Verbraucher in NRW müssen sich in den kommenden Monaten auf höhere Ausgaben für Friseurbesuche, Fleisch und Autoreparaturen einstellen. Die Unternehmen betonen, dass die Anpassungen notwendig seien, um die wachsenden Betriebskosten zu decken.

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