NRW gedenkt den Opfern von Krieg und Diktatur am Volkstrauertag - NRW gedenkt am Samstag der Opfer von Krieg und Gewalt in Erkelenz
Nordrhein-Westfalen gedenkt am Samstag der Opfer von Krieg und Gewalt
Am kommenden Samstag um 16:00 Uhr wird Nordrhein-Westfalen in einer feierlichen Veranstaltung in Erkelenz der Opfer von Krieg und gewaltsamer Unterdrückung gedenken. Bei der Gedenkfeier kommen Vertreter aus Politik und Öffentlichkeit zusammen, um der Toten zu gedachten. In den Friedhöfen der Region ruhen über 330.000 Kriegsopfer, verteilt auf rund 2.100 Grabstätten.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Gedenkveranstaltung steht die Reichspogromnacht vom 9. November 1938, auch bekannt als Novemberpogrome oder "Kristallnacht". Die Feier erinnert an die landesweiten Ausschreitungen dieser Nacht, darunter die Ereignisse in Schwanenberg, sowie an die breitere Geschichte des Nationalsozialismus. Eine kürzliche Gedenkstättenfahrt nach München und Linz hat sich vertieft mit diesen Themen auseinandergesetzt.
An der Veranstaltung nehmen André Kuper, Präsident des NRW-Landtags, sowie Dorothee Feller, Ministerin für Schule und Bildung des Landes, teil. Auch Thomas Kutschaty, Landesvorsitzender des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, wird anwesend sein. Ziel der Gedenkfeier ist es, das Andenken an die Verbrechen der Vergangenheit für kommende Generationen wachzuhalten.
Die Veranstaltung in Erkelenz steht symbolisch für die Kriegsverluste der Region und die bis heute spürbaren Folgen von Verfolgung. Mit der Teilnahme hochrangiger Vertreter unterstreicht Nordrhein-Westfalen sein Bekenntnis zur Erinnerungskultur. Die 2.100 Kriegsgräberstätten im Land zeugen stumm vom Ausmaß der Tragödien, derer an diesem Tag gedacht wird.






