02 May 2026, 04:11

NRW fördert 2023 wieder inklusive Projekte mit bis zu 2.000 Euro

Ein barrierefreies Badezimmer mit einer Dusche mit Handläufen, einem Vorhang, einer Wand mit Postern, einem Ständer mit einem Tablett und einem Fenster.

NRW fördert 2023 wieder inklusive Projekte mit bis zu 2.000 Euro

NRWs Inklusionsscheck geht 2023 in die nächste Runde – Fördergelder für barrierefreie Projekte

Das Förderprogramm Inklusionsscheck NRW von Nordrhein-Westfalen wird auch 2023 fortgeführt und unterstützt finanziell Vorhaben, die die Teilhabe aller Menschen verbessern. Die Initiative fördert Projekte, die Begegnungen und gemeinsames Handeln von Menschen mit und ohne Behinderung erleichtern. Anträge für die diesjährige Förderrunde können noch bis zum 30. September eingereicht werden.

Seit dem Start im Jahr 2019 verzeichnet das Programm ein stetiges Wachstum. 2022 erreichte es mit über 400 geförderten Projekten und einem Gesamtvolumen von 812.000 Euro einen neuen Höchststand. Zu den unterstützten Initiativen zählten etwa ein Schwimmangebot für Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen sowie ein mobiles Snoezelen-Sinnesraum-Projekt – beide speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit komplexen Einschränkungen zugeschnitten.

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Vereine, Gemeinschaftsinitiativen und Organisationen können bis zu 2.000 Euro pro Projekt beantragen. Gefördert werden unter anderem Feste, Workshops, Ausstellungen oder Publikationen – kurz: alle Vorhaben, die Barrieren abbauen und Inklusion vorantreiben. Die Anträge müssen online über das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen eingereicht werden.

2022 sicherten sich etwa zwei Projekte des Viersener Vereins Special-Fly e.V. erfolgreich eine Förderung. Ziel des Programms ist es, den Austausch zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu stärken und den Alltag für alle zugänglicher zu gestalten.

Bisher hat der Inklusionsscheck NRW bereits Hunderten von Projekten in der Region unter die Arme gegriffen. Da die Fördermittel noch bis Ende September beantragt werden können, haben nun weitere Initiativen die Chance auf finanzielle Unterstützung. Erfolgreiche Antragsteller erhalten bis zu 2.000 Euro, um in ihren Gemeinden inklusive Angebote zu schaffen.

Quelle