Kuper trifft Israels Präsidenten und befreite Geiseln - NRW-Delegation gedenkt in Israel der Opfer vom 7. Oktober
Eine Delegation aus Nordrhein-Westfalen hat Israel besucht, um der Opfer der Terroranschläge vom 7. Oktober zu gedenken. Unter der Leitung des Landtagspräsidenten André Kuper traf sich die Gruppe mit israelischen Amtsträgern und legte an zentralen Orten, die mit der Tragödie verbunden sind, Kränze nieder.
Die sechsköpfige Delegation begann ihren Besuch in Jerusalem, wo Kuper mit Israels Präsident Isaac Herzog zusammentraf. Bei dem Gespräch überreichte Kuper Herzog zwei Kunstwerke des deutschen Nagelkünstlers Günter Uecker. Zudem betonte er die tiefen Verbindungen zwischen Deutschland und Israel und bezeichnete die Bindung als "unzerbrechlich".
Im Holocaust-Mahnmal Yad Vashem führte Kuper Gespräche mit dessen Direktor Dani Dayan. Er schlug vor, in Nordrhein-Westfalen eine regionale Dependance von Yad Vashem einzurichten – auch Sachsen und Bayern werden als mögliche Standorte geprüft.
Anschließend reiste die Delegation in den Kibbuz Be'eri, eine der Siedlungen, die am 7. Oktober angegriffen wurden. Dort trafen sie befreite Geiseln, die von der Hamas festgehalten worden waren, sowie Angehörige der Opfer. Zudem hielt die Gruppe am Gelände des Nova-Musikfestivals eine schweigende Gedenkveranstaltung ab, wo bei dem Angriff zahlreiche Menschen getötet worden waren.
Der Besuch unterstrich die anhaltende Solidarität Deutschlands mit Israel nach den Anschlägen vom 7. Oktober. Kupers Gespräche mit Verantwortlichen und Überlebenden zeigten die Bemühungen, das Gedenken wachzuhalten und die kulturellen Beziehungen zu stärken. Eine Entscheidung über die geplante Yad-Vashem-Dependance in Nordrhein-Westfalen steht noch aus.






