Neue Führung für Lüner Elternbeirat: Kristin Affeld übernimmt den Vorsitz
Folker RoggeNeue Führung für Lüner Elternbeirat: Kristin Affeld übernimmt den Vorsitz
Elternbeirat des Lüner Jugendamts wählt neue Vorsitzende und Stellvertreterin
Der Elternbeirat des Lüner Jugendamts (JAEB) hat eine neue Vorsitzende und eine Stellvertreterin gewählt. Kristin Affeld vom Viktoria-Kindergarten übernimmt den Vorsitz, während Alina Piwellek von den DRK-Seeparkzwergen die Rolle der Stellvertreterin ausfüllt. Die Wahl markiert einen weiteren Schritt in der Arbeit des Gremiums, das die Interessen von Eltern in den Lüner Kitas vertritt.
Der JAEB wurde 2012 in Lünen gegründet – basierend auf einer 2011 erfolgten Novelle des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz). Dieses Gesetz ermöglicht es Städten, solche Elternvertretungen zu bilden, um Eltern eine formelle Mitspracherecht in Fragen der Kinderbetreuung zu geben. Der Beirat vertritt die Belange der Familien in Gesprächen mit Kita-Trägern und dem Jugendamt und verfügt zudem über Rederecht im Jugendhilfeausschuss.
An der jüngsten Wahl beteiligten sich Eltern aus 26 der 46 Lüner Kindertageseinrichtungen. Die Abstimmung wurde vom Fachbereich Kindertagesbetreuung der Stadt Lünen organisiert und begleitet, um einen fairen und geordneten Wahlprozess zu gewährleisten. Die neue Vorsitzende Affeld wird zudem als Delegierte im Landeselternbeirat in Düsseldorf tätig sein und dort die Interessen Lünens auf Landesebene vertreten.
Der JAEB arbeitet eigenständig und legt seine Sitzungstermine sowie die Tagesordnung selbst fest. Die neu gewählte Stellvertreterin Alina Piwellek wird Affeld dabei unterstützen, die Anliegen der Eltern in der gesamten Stadt aufzugreifen und zu bearbeiten.
Mit Affeld und Piwellek an der Spitze wird der Elternbeirat weiterhin als Bindglied zwischen Eltern, Kitas und lokalen Behörden fungieren. Die Beschlüsse und Diskussionen des Gremiums werden maßgeblich beeinflussen, wie sich die Kinderbetreuung in Lünen in den kommenden Jahren entwickelt. Ihre Arbeit stellt sicher, dass die Sorgen und Wünsche der Eltern auch künftig im Mittelpunkt von Politik und Praxis stehen.






