17 April 2026, 00:18

Münster baut neue Beachvolleyball-Halle mit Millionenförderung für Spitzenathleten

Ein Beachvolleyballfeld mit Netz und Stühlen im Sand, umgeben von Bäumen und Gebäuden, mit Bannern, Zelten und anderen Gegenständen, die herumliegen, unter einem sichtbaren Himmel.

Münster baut neue Beachvolleyball-Halle mit Millionenförderung für Spitzenathleten

In Münster entsteht an der Grevener Straße eine neue Beachvolleyball-Halle – möglich gemacht durch 3,4 Millionen Euro Landesförderung. Die Anlage soll als Trainingszentrum für Spitzenathleten dienen und den wachsenden Ruf der Stadt in dieser Sportart weiter festigen.

Oberbürgermeister Tilman Fuchs erhielt die Zusage für die Fördergelder von Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, im Rahmen der DVV-Mitgliederversammlung am 1. November. Das Projekt war bereits 2023 vom Münsteraner Stadtrat genehmigt worden; mit dem Baubeginn wird 2024 gerechnet. Die Bauwerke Münster GmbH übernimmt die Bauleitung, die Gesamtkosten belaufen sich auf voraussichtlich 7,1 Millionen Euro.

Die neue Halle wird zwei Indoor-Spielfelder, eine kleine Zuschauergalerie, Umkleideräume, einen Fitnessbereich, Besprechungsräume sowie sanitäre Anlagen umfassen. Ein Photovoltaik-System auf dem Dach soll zudem die Nachhaltigkeit der Anlage unterstützen. Primär für die Bundeskaderathleten des Trainingszentrums konzipiert, ermöglicht die Halle ganzjähriges Training auf Sand – ein zentraler Bedarf in dieser Sportart.

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Andrea Milz betonte, dass die Landesförderung sowohl den Spitzen- als auch den Nachwuchsvolleyball in Münster stärkt. Die Investition passt in die jüngste Ausweitung der Beachvolleyball-Infrastruktur der Stadt, zu der auch eine vor zwei Jahren fertiggestellte Anlage im Sportpark Berg Fidel gehört. Münster verfügt damit insgesamt über 48 Beachvolleyball-Felder an verschiedenen Standorten.

Die neue Halle wird Münsters Position als führender Volleyball-Standort weiter ausbauen. Mit dem geplanten Baustart 2024 schafft die Stadt nicht nur gezielten Trainingsraum für Athleten, sondern erweitert auch ihre Sportinfrastruktur. Gleichzeitig unterstreicht das Projekt das fortlaufende Engagement für Nachhaltigkeit bei öffentlichen Bauvorhaben.

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