Mönchengladbachs Sportdirektor Schröder setzt auf Geduld statt Hektik in der Abstiegszone
Steve HeckerMönchengladbachs Sportdirektor Schröder setzt auf Geduld statt Hektik in der Abstiegszone
Borussia Mönchengladbach steckt weiterhin in der Abstiegszone der Bundesliga, doch Sportdirektor Rouven Schröder geht die Zukunft des Vereins mit bedachter Gelassenheit an. Seit er im Oktober 2022 Roland Virkus ablöste, setzt er auf Geduld und Ehrlichkeit bei zentralen Entscheidungen – darunter auch die Wahl eines festen Cheftrainers.
Schröder übernahm sein Amt Mitte Oktober 2022 und machte den Spielern umgehend klar: Wer sich nicht voll und ganz einbringen wolle, könne den Verein verlassen. Seine Botschaft war unmissverständlich, auch wenn er später betonte, es gehe ihm vor allem um den Zusammenhalt des Teams und nicht um Drohungen gegen Einzelne.
Aktuell bleibt Eugen Polanski vorerst als Interimstrainer im Amt. Schröder bestätigte, dass Polanski die Mannschaft weiterhin vorübergehend führen werde – ohne Zeitdruck für eine endgültige Entscheidung. Beide sind mit der aktuellen Konstellation zufrieden und vertrauen darauf, dass sich der richtige Zeitpunkt für eine dauerhafte Lösung von selbst ergeben wird.
Trotz der sportlichen Schwierigkeiten zeigt sich Schröder zuversichtlich, den Klassenerhalt zu schaffen. Er verweist auf das vorhandene Potenzial im Kader, den wachsenden Teamgeist und die anstehende Transferperiode als Gründe für Optimismus. Auch die positive Entwicklung in der Vereinsatmosphäre und die jüngsten Leistungen fließen in seine Einschätzung ein.
Die Führungsetage in Mönchengladbach setzt auf Stabilität statt auf überstürzte Veränderungen. Polanskis Interimsrolle wird fortgeführt, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist, während Schröders klare Ansagen und motivierende Worte die Mannschaft zusammenhalten sollen. Priorität hat zunächst der Aufstieg aus der Abstiegszone – und das noch vor Saisonende.






