17 March 2026, 04:09

Mönchengladbach stimmt über Olympia-Bewerbung 2036 bis 2044 ab – bis 15. April entscheidet die Briefwahl

Plakat für die Olympischen Spiele 1988 in Seoul, Südkorea, das einen Läufer mit den Olympischen Ringen im Hintergrund und den Text "Olympische Spiele" oben zeigt.

Mönchengladbach stimmt über Olympia-Bewerbung 2036 bis 2044 ab – bis 15. April entscheidet die Briefwahl

Mönchengladbach fragt seine Bürger: Soll die Stadt Teil der Rhein-Ruhr-Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036 bis 2044 werden?

Über diese Frage entscheiden die Einwohner der Stadt in einem Bürgerentscheid per Briefwahl – die Stimmabgabe muss bis zum 15. April erfolgen. Damit das Ergebnis Gültigkeit erlangt, ist eine Mindestbeteiligung von 10 Prozent der Wahlberechtigten erforderlich, was etwa 20.400 Ja-Stimmen entspricht.

Der Stadtrat hatte die Abstimmung angesetzt, um die öffentliche Unterstützung für die Ausrichtung von olympischen Hockeyspielen in lokalen Arenen zu ermitteln. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, würden Wettbewerbe im HockeyPark Mönchengladbach und im Borussia-Park stattfinden – beides international anerkannte Spitzenanlagen.

Abstimmungsunterlagen werden bis zum 29. März verschickt. Sie enthalten einen Stimmzettel, einen blauen Wahlumschlag, eine Wahlbenachrichtigung sowie einen roten Rückumschlag. Zudem liegt eine Informationsbroschüre mit Empfehlungen und Begründungen bei. Die ausgefüllten Unterlagen müssen bis 16:00 Uhr am 15. April im Briefwahlzentrum eingehen. Die Auszählung beginnt am 19. April um 16:00 Uhr.

Wahlberechtigt sind alle, die mindestens 16 Jahre alt sind, die deutsche oder EU-Staatsbürgerschaft besitzen und seit mindestens 16 Tagen vor der Abstimmung in Mönchengladbach gemeldet sind. Die Stadt zählt aktuell 267.213 Einwohner, doch wie viele davon wahlberechtigt sind, steht noch nicht fest.

Damit der Bürgerentscheid bindend wird, müssen mindestens 10 Prozent der Wahlberechtigten mit "Ja" stimmen – das entspricht etwa 20.400 Zustimmungen. So soll sichergestellt werden, dass die Entscheidung auf einer breiten öffentlichen Unterstützung beruht.

Das Ergebnis der Abstimmung entscheidet über Mönchengladbachs Rolle in der Rhein-Ruhr-Bewerbung für die Olympischen Spiele. Bei einer Zustimmung würde die Stadt Hockeyspiele ausrichten und dabei ihre bestehende Sportinfrastruktur nutzen. Die endgültigen Ergebnisse werden nach der Auszählung am 19. April bekannt gegeben.

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