21 March 2026, 06:10

Mönchengladbach baut siebte Gesamtschule für 130 Millionen Euro bis 2031

Schulgebäude mit grüner und gelber Fassade, Straße mit Fahrzeugen, Topfpflanzen, Zaun, Tor, Straßenlaterne, Bäume, Drähte und bewölkter Himmel.

Mönchengladbach baut siebte Gesamtschule für 130 Millionen Euro bis 2031

Mönchengladbach bereitet Eröffnung der siebten Gesamtschule vor

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2026 soll in Mönchengladbach die siebte Gesamtschule der Stadt eröffnet werden: die Gesamtschule Breite Straße. Das von dem Münchner Büro Auer Weber geplante Projekt kostet rund 130 Millionen Euro – inklusive der Kosten für ein provisorisches und das spätere Hauptgebäude. Die Nachfrage ist bereits jetzt groß: Für die ersten 108 Plätze im Schuljahr 2026/27 liegen bereits 142 Anmeldungen vor.

Der Bau beginnt noch in diesem Sommer mit einem modularen Interimsgebäude, das zunächst 34 Lerngruppen aufnehmen soll – vier mehr als bisher geplant. Später wird es auf 36 Klassen erweitert, bevor es nach Fertigstellung des Hauptgebäudes wieder abgerissen wird.

Die Arbeiten am endgültigen Schulkomplex starten 2027; der Umzug der Schülerinnen und Schüler in das neue Gebäude ist für das Schuljahr 2028/29 vorgesehen. Das Design sieht einen viergeschossigen Zentralbau vor, in dem im Erdgeschoss gemeinsame Bereiche wie ein Foyer, ein Forum und eine Mensa untergebracht werden. Fünf separate Traktbereiche, jeder mit eigenem Innenhof, bilden zusammen mit einer eigenen Sporthalle ein dynamisches, mehrstöckiges Ensemble.

Ein zentrales Anliegen ist die Energieeffizienz: Geplant sind eine Erdwärmepumpe, Photovoltaikanlagen und ein Eisspeichersystem. Trotz des großen Interesses – fast 44 Prozent der Eltern in Mönchengladbach bevorzugen für ihre Kinder nach der Grundschule eine Gesamtschule – wird es bis 2031 keine weiteren Neubauten dieser Schulform geben. Die vollständige Fertigstellung des Projekts ist für 2031 vorgesehen.

Mit der neuen Gesamtschule steigt die Zahl dieser Schulform in Mönchengladbach auf sieben. Die schrittweise Eröffnung ab 2026 soll die hohe elterliche Nachfrage bedienen. Die 130-Millionen-Investition umfasst sowohl die interimistischen als auch die dauerhaften Gebäude und sichert so langfristig Kapazitäten und Nachhaltigkeit.

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