MERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Inspiration mit Preiskritik und Orientierungsproblemen
Steve HeckerMERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Inspiration mit Preiskritik und Orientierungsproblemen
Erstes MERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Inspiration und Diskussionen – doch der Eintrittspreis sorgt für Kritik
Am vergangenen Wochenende fand das erste MERIAN Reisefestival im Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden statt. Von Samstag bis Montag trafen sich Reisende, Referent:innen und Aussteller:innen zu einer Mischung aus Unterhaltung und Austausch. Die Besucher:innen erwarteten Reiseberichte, Workshops und besondere Erlebnisse – doch manche empfanden die 25 Euro Tagesgebühr als zu hoch.
Gleich zu Beginn gab es jedoch Verwirrung: Weder Schilder noch Banner wiesen den Weg zum Eingang. Viele Gäste hatten vor allem am Eröffnungstag Schwierigkeiten, das Festival überhaupt zu finden, da es kaum Hinweise oder Hilfestellungen gab.
Drinnen bot die Veranstaltung dann ein abwechslungsreiches Programm. Auf Schloss Freudenberg begeisterte eine Klangschalen-Demonstration das Publikum – sogar die Wiesbadener Weinkönigin probierte sich daran aus. Unterdessen präsentierten Aaron und Achill Moser auf einer anderen Bühne ihre persönliche Geschichte "Mein Vater, mein Sohn und der Kilimandscharo".
Für Fotografie-Interessierte veranstaltete Cewe einen Workshop, bei dem die Teilnehmer:innen fünf eigene Fotos kostenlos ausdrucken konnten. Auf einer weiteren Bühne boten Denis Scheck und Anne-Dore Krohn eine literarisch-culinarische Revue rund um Berlin. Zudem präsentierte das Festival exklusive Reiseträume, darunter Fahrten mit dem Glacier Express.
Nach drei Tagen mit Geschichten, Mitmach-Workshops und besonderen Auftritten endete das Festival. Zwar gab es Kritik am Eintrittspreis, doch bot die Veranstaltung Reisebegeisterten eine Plattform zum Netzwerken und zum Entdecken neuer Ideen. Die Organisator:innen werden die Rückmeldungen zu Zugänglichkeit und Preisen vermutlich für die nächsten Auflagen berücksichtigen.






