Massenschlägerei nach U17-Spiel in Gelsenkirchen erschüttert Jugendfußball
Nadeshda SölzerMassenschlägerei nach U17-Spiel in Gelsenkirchen erschüttert Jugendfußball
Jugendfußballspiel in Gelsenkirchen endet in gewalttätigen Ausschreitungen
Ein Jugendfußballspiel in Gelsenkirchen ist am Sonntag nach dem Abpfiff in Gewalt umgeschlagen. Bei der Partie zweier U17-Mannschaften kam es zu einer Massenschlägerei, bei der ein Jugendlicher verletzt wurde. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
Die Auseinandersetzung ereignete sich in der Straße Auf der Reihe, wo die beiden Teams in einem lokalen U17-Spiel aufeinandertrafen. Bereits während der Partie hatte sich die Stimmung zugespitzt, Augenzeugen berichten von Zuschauern, die Spieler provoziert hätten. Nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters brach dann eine Schlägerei zwischen Spielern und Umstehenden aus.
Als die Beamten eintrafen, befanden sich nur noch die Spieler der Auswärtsmannschaft am Ort des Geschehens. Ein 15-Jähriger aus Gelsenkirchen erlitt Verletzungen, wurde jedoch vor Ort versorgt und musste nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Zwei weitere Personen – ein 16-Jähriger und die Mutter eines Spielers – waren ebenfalls Ziel der Angriffe geblieben, blieben aber unverletzt.
Die Polizei nahm Zeugenaussagen auf und leitete ein Verfahren wegen des Verdachts auf Körperverletzung ein.
Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit bei Jugendfußballveranstaltungen auf. Die Behörden werten derzeit die Schilderungen der Augenzeugen aus, um die Ursache für die Gewalt zu klären. Bisher gab es keine Festnahmen.






