26 April 2026, 02:13

5. Februar: Warum der "Hast du gepupst?"-Tag ein Tabu bricht

Plakat für das Zwölfte Deutsche Turnfest Leipzig 1913, das eine zentrale Gruppe von Menschen und Texte mit Veranstaltungseinzelheiten zeigt.

5. Februar: Warum der "Hast du gepupst?"-Tag ein Tabu bricht

5. Februar: Ein ungewöhnlicher Feiertag – der "Hast du gepupst?"-Tag

Der 5. Februar steht im Zeichen eines skurrilen, aber charmant lockeren Anlasses: dem "Hast du gepupst?"-Tag. An diesem Tag wird dazu ermutigt, Furzen als ganz natürlichen Teil des Lebens anzuerkennen – und vielleicht sogar mit einem Lächeln zu nehmen. Die genauen Ursprünge des Tages sind zwar unklar, doch das Datum fällt zusammen mit einem ähnlichen US-amerikanischen Brauch, dem "National Fart Day", der ebenfalls am 5. Februar begangen wird.

Erfunden wurde der "Hast du gepupst?"-Tag im Jahr 2006 von Bastian Melnyk, einem deutschen Illustrator und Karikaturisten. Mit seiner verspielt-ironischen Idee wollte er ein Tabu brechen und eine körpereigene Funktion entstigmatisieren, die oft mit Scham belegt wird. Mit der Zeit gewann der Tag an Bekanntheit – neben anderen kuriosen Feiertagen, die auf den 5. Februar fallen, wie dem "Welt-Nutella-Tag" oder dem "National Weatherperson's Day" in den USA.

Sogar in der Folklore findet Flatulenz Erwähnung: Ein Mythos der Tatuyo, eines indigenen Volkes in Kolumbien, erzählt von einem Mann, der im Wald auf den "Geist des Waldes" trifft. Nach ihrer Begegnung soll sein Furzen zu Ton geworden sein – und so den Grundstoff der Erde gebildet haben. Die Geschichte zeigt, wie verschiedene Kulturen körperliche Funktionen auf kreative Weise gedeutet haben.

Auch professionelle "Furzkünstler" wie der britische "Mr. Methane" haben aus dem natürlichen Vorgang eine Kunstform gemacht. Bekannt für seine musikalischen Darbietungen, zählt er zu den prominentesten Vertretern dieses Nischengenres. Seine Auftritte verleihen der Thematik eine humorvolle Note.

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Der "Hast du gepupst?"-Tag regt bis heute zu Gesprächen über menschliche Biologie und Humor an. Er teilt sich das Datum mit anderen heiteren und berufsbezogenen Anlässen und verbindet so Kultur, Mythos und moderne Unterhaltung. Die Botschaft des Tages bleibt simpel: Furzen ist natürlich – und manchmal einfach zum Lachen.

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