10 April 2026, 16:13

Martin La Roche verwandelt den NKV in einen begehbaren Gedächtnispalast

Schwarzes und weißes Foto eines Raums im Museum of Fine Arts, London, gefüllt mit Tischen, Stühlen, Skulpturen an den Wänden, Fenstern, Vorhängen und Geländern.

Martin La Roche verwandelt den NKV in einen begehbaren Gedächtnispalast

Ab Ende März verwandelt sich der Nassauische Kunstverein Wiesbaden (NKV) in einen interaktiven Raum der Erinnerung und Reflexion. Der Künstler Martin La Roche gestaltet die Ausstellungshalle zu einem begehbaren Gedächtnispalast, in dem Besucher:innen sich mit den Themen Sammeln, Erinnern und Archivieren auseinandersetzen können. Die Schau eröffnet am 28. März 2025 und lädt nicht zum passiven Betrachten, sondern zum aktiven Mitmachen ein.

Die unter dem Titel Gedächtnispalast stehende Ausstellung besetzt sämtliche Räume des NKV-Gebäudes in der Wilhelmstraße 15. Statt einer klassischen Galerie hat La Roche einen neunteiligen Parcours entworfen, in dem jeder Raum eine eigene Erzählung entfaltet. Der Ort wird so zu einem räumlichen Modell des Gedächtnisses – eine Verschmelzung von Kunst und persönlicher Reflexion.

Ein Höhepunkt ist die Installation Sandspiel, bei der Besucher:innen Gegenstände mit persönlicher Bedeutung auswählen und in Sand arrangieren. Ein weiteres zentrales Werk ist das Musée Légitime – ein winziges, tragbares Museum, das in einen Hut passt. Diese skurrile Sammlung wird erstmals in Wiesbaden in voller Größe zu sehen sein.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Ausstellung läuft vom 28. März bis zum 15. Juni 2025. Geöffnet ist dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 11 bis 18 Uhr. Der NKV wird damit vom klassischen Kunstort zu einem Raum des Gesprächs, des Spiels und des gemeinsamen Erinnerns.

La Roches Projekt macht den NKV zu einem immersiven Erlebnis statt zu einer statischen Präsentation. Die Besucher:innen können direkt mit der Kunst interagieren und eigene Bezüge zum Gedächtnis herstellen. Bis Mitte Juni bleibt die Schau geöffnet – eine einzigartige Verbindung von Kreativität und persönlichem Erzählen.

Quelle