Kreis Viersen erhält 128 Millionen Euro für Infrastruktur und Bildung
Nadeshda SölzerKreis Viersen erhält 128 Millionen Euro für Infrastruktur und Bildung
Nordrhein-Westfalen hat dem Kreis Viersen im Jahr 2024 mehr als 128 Millionen Euro zugewiesen. Diese Förderung stellt eine Steigerung von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar und ist Teil eines umfassenden Investitionsplans in Höhe von 27,6 Milliarden Euro für die Region bis 2036. Lokale Verantwortungsträger begrüßen die finanzielle Aufstockung als wichtigen Impuls zur Stärkung der kommunalen Dienstleistungen und der Infrastruktur.
Die Mittel werden auf vier Kommunen innerhalb des Kreises Viersen verteilt. Die Stadt Viersen erhält mit 58,92 Millionen Euro den größten Anteil. Tönisvorst folgt mit 12,48 Millionen Euro, während die Gemeinde Schwalmtal 13,15 Millionen Euro und Willich 5,51 Millionen Euro erhalten wird.
Die Gelder sind für zentrale öffentliche Einrichtungen und Dienstleistungen vorgesehen. Schwerpunkte liegen auf dem Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen, der Sanierung von Schulen, der Verbesserung des Straßennetzes sowie der Aufwertung der sozialen Infrastruktur. Die Landtagsabgeordneten Guido Görtz und Britta Oellers (beide CDU) betonten, dass verlässliche Finanzmittel für die Kommunen entscheidend seien, um Stabilität zu gewährleisten und den Alltag der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu verbessern.
Die aktuelle Zuweisung ist Teil eines langfristigen Finanzengagements: Nordrhein-Westfalen hat bis 2036 Investitionen in Höhe von 27,6 Milliarden Euro für das gesamte Landesgebiet zugesagt. Ziel ist es, eine kontinuierliche Unterstützung lokaler Projekte zu sichern, die direkt der Bevölkerung zugutekommen.
Die 128 Millionen Euro werden dem Kreis Viersen helfen, dringende Bedarfe in den Bereichen Bildung, Verkehr und soziale Einrichtungen zu decken. Dank der bis 2036 gesicherten Mittel können die kommunalen Behörden nun langfristige Verbesserungen planen. Die Steigerung gegenüber 2023 unterstreicht die anhaltenden Bemühungen des Landes, die regionale Infrastruktur und Lebensqualität zu stärken.






