Leroy Sanés Zukunft in der Nationalmannschaft bleibt vor WM-Quali ungewiss
Nadeshda SölzerLeroy Sané könnte noch einmal für Schalke auflaufen - Leroy Sanés Zukunft in der Nationalmannschaft bleibt vor WM-Quali ungewiss
Leroy Sané steht vor einer ungewissen Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft, während die Qualifikationsspiele für die Weltmeisterschaft bevorstehen. Der Flügelspieler, der derzeit für Galatasaray Istanbul aufläuft, hat offen über seine Ziele gesprochen – sowohl für sein Land als auch für seinen ehemaligen Verein, den FC Schalke 04. Mit der Kaderbekanntgabe in dieser Woche liegt sein Fokus darauf, sich einen Platz für die anstehenden Partien zu sichern.
Sané begann seine Profikarriere bei Schalke und gab 2014 sein Bundesliga-Debüt für den Verein. Nach seinem Wechsel zu Manchester City 2016 spielte er später für den FC Bayern München, bevor er 2022 zu Galatasaray wechselte. Trotz seiner aktuellen Vereinsverpflichtungen schließt er eine Rückkehr nach Gelsenkirchen in der Zukunft nicht aus.
Der 28-Jährige verfolgt die Entwicklung seines alten Teams unter Trainer Miron Muslic aufmerksam. Er lobte die jüngsten Leistungen der Knappen und äußerte die Hoffnung, dass Schalke den Wiederaufstieg in die Bundesliga schaffen werde. Seine emotionale Bindung zum Verein bleibt stark – auch wenn seine eigene Karriere ihn inzwischen in ferne Gefilde führt.
Aktuell hat für Sané jedoch die Nationalmannschaft oberste Priorität. Er gab zu, unsicher zu sein, ob er für die Qualifikationsspiele gegen Luxemburg und die Slowakei nominiert wird. Bundestrainer Julian Nagelsmann wird seinen Kader am Donnerstag bekannt geben. Sanés langfristiges Ziel ist klar: Er will bei den nächsten Länderspiel-Lehrgängen dabei sein und letztlich bei der Weltmeisterschaft auflaufen.
Nach der Kaderbekanntgabe am Donnerstag wird sich zeigen, wie es für Sané in der Nationalelf weitergeht. Sollte er berufen werden, wird er in den Qualifikationsspielen seine Klasse unter Beweis stellen wollen. Seine Äußerungen über Schalke deuten hingegen auf ein mögliches Wiedersehen hin – vorausgesetzt, der Verein schafft den Aufstieg.






