Langenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Nur noch zwei Eimer pro Besuch erlaubt
Nadeshda SölzerLangenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Nur noch zwei Eimer pro Besuch erlaubt
Neue Regeln für Bauschutt-Entsorgung am städtischen Betriebshof in Langenfeld
Der städtische Betriebshof in Langenfeld hat die Vorschriften für die Entsorgung von Bauschutt überarbeitet. Aufgrund steigender Entsorgungskosten gelten am Standort Hansastraße nun strengere Mengenbegrenzungen.
Bürger dürfen künftig pro Besuch maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt an der Hansastraße abgeben. Die Gebühr pro Anlieferung bleibt bei 8,00 Euro. Zugelassen sind Materialien wie Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Toilettenschüsseln, Mörtel, Zement, Putz, Keramik, Porzellan, Blumentöpfe, Pflanzkübel, Gartenurnen und Dachziegel.
Bestimmte Abfälle werden an der Hansastraße nicht angenommen. Dazu zählen Gipskartonplatten und Gasbetonsteine. Gemischter Bauschutt wie Fenster oder Türen war bereits vor der Regeländerung ausgeschlossen.
Für größere Mengen müssen Bürger die Deponie im Stadtteil Immigrath aufsuchen. Dort kostet die Entsorgung von gemischtem Bauschutt 5,00 Euro pro Kofferraumladung. Auch private Unternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling nehmen diese Materialien gegen Gebühr an.
Mit den Anpassungen sollen die Kosten kontrolliert werden, ohne die Entsorgungsmöglichkeiten vollständig einzuschränken. Bürger mit kleinen Mengen können weiterhin die Hansastraße nutzen, während größere Ladungen zur Deponie oder zu zugelassenen Entsorgern gebracht werden müssen. Die neuen Regeln machen deutlich, welche Materialien wo abgegeben werden dürfen.
