31 May 2026, 10:09

"Kulturrucksack" Mönchengladbach startet Bewerbungsphase für 2026 mit neuen Honorarregeln

Ablaufdatum für Culture Backpack endet am 31. Oktober        Neue Projekte für 2026 gesucht

"Kulturrucksack" Mönchengladbach startet Bewerbungsphase für 2026 mit neuen Honorarregeln

Das Mönchengladbacher „Kulturrucksack“-Programm nimmt ab sofort Projektideen für die Förderrunde 2026 entgegen. Organisator:innen rufen kreative Einzelpersonen und Gruppen auf, sich mit Vorschlägen zu beteiligen, die das städtische Kulturleben bereichern sollen. Neu in diesem Jahr: Für professionelle Künstler:innen, die in geförderten Projekten mitwirken, gilt ein Mindesthonorar.

Das vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützte Programm erhält seit 13 Jahren jährlich rund 75.000 Euro. Birte Wehmeier, stellvertretende Leiterin des städtischen Kulturamts, hat die neue Bewerbungsrunde offiziell eröffnet. Alle Angebote im Rahmen des „Kulturrucksacks“ bleiben für Teilnehmende kostenfrei.

Irina Pauli, Koordinatorin des Programms, ermutigt zu innovativen Ideen, steht aber auch der Weiterentwicklung bestehender Konzepte offen gegenüber. Erstbewerber:innen wird empfohlen, ihre Vorschläge vor der Einreichung mit dem Kulturamt abzustimmen. Einsendeschluss ist der 31. Oktober.

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Eine wichtige Neuerung für 2026 hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW eingeführt: Professionelle Künstler:innen müssen für ihre Arbeit in geförderten Projekten mindestens 55 Euro pro Stunde erhalten. Damit soll eine faire Bezahlung über das gesamte Spektrum der kulturellen Aktivitäten hinweg sichergestellt werden.

Der „Kulturrucksack“ ermöglicht weiterhin kostenfreien Zugang zu einer breiten Palette kultureller Erlebnisse in Mönchengladbach. Mit dem neuen Mindesthonorar für Künstler:innen und der fortlaufenden Landesförderung bereitet sich das Programm auf ein weiteres Jahr kreativer Teilhabe vor. Die erfolgreichen Bewerber:innen werden nach dem 31. Oktober bekannt gegeben.

Quelle