Ku'damm und Tauentzienstraße leuchten bald wieder im festlichen Glanz
Nadeshda SölzerKu'damm und Tauentzienstraße leuchten bald wieder im festlichen Glanz
Berlins Kurfürstendamm und Tauentzienstraße bereiten sich auf ihre jährliche Weihnachtsverwandlung vor. Jeden Winter erstrahlen die berühmten Boulevards im Glanz hunderter geschmückter Bäume und festlicher Installation. In diesem Jahr dürfen Besucher vertraute Motive erwarten – doch das Lichterdesign für 2025 bleibt vorerst ein Geheimnis.
Jeden Dezember säumen rund 500 Bäume den Ku'damm und die Tauentzienstraße, behangen mit funkelndem Schmuck. Die Illumination wird in der Regel etwa einen Monat vor Weihnachten eingeschaltet und verwandelt die City West in ein winterliches Märchenland. Zu den Highlights zählen der riesige Buddy Bär und ein leuchtender Weihnachtsmann – beide seit Jahren fester Bestandteil der Route.
Der überdimensionale Nussknacker in der Nähe der Brandenburgischen Straße und der Schneemann vor dem Europa-Center ziehen alljährlich Scharen von Besuchern an. Zwei gewaltige, 20 Meter hohe Eingangsportale, geschmückt mit Sternen und einem zentralen Weihnachtsbaum, markieren den Beginn der festlichen Prachtmeile. Spaziergänger schlendern an diesen Wahrzeichen vorbei und verweilen oft bei der Berlin-Skulptur der Künstler Matschinsky-Denninghoff.
Während das genaue Design für 2025 noch unter Verschluss gehalten wird, deuten aktuelle Trends auf energiesparende LED-Lichter und nachhaltige Materialien hin. Ältere Glühbirnen wurden weitgehend durch moderne, intelligente Beleuchtung ersetzt – ein Zeichen für den Wandel bei deutschen Weihnachtsdekorationen.
Die Weihnachtsbeleuchtung am Ku'damm bleibt eine der beliebtesten Traditionen Berlins. Mit hunderten Bäumen, ikonischen Figuren und sich weiterentwickelnder Technik zieht das Lichtermeer Jahr für Jahr Einheimische und Touristen gleichermaßen in seinen Bann. Noch ist unklar, wie das Design des kommenden Jahres an die Vorgänger anknüpfen wird.






