02 May 2026, 08:10

Jürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn Jahren als Lünens Bürgermeister zurück

Ein belebter Platz mit Menschen auf Stühlen und Stehenden, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, einem Schild auf einem Pfahl, Straßenlaternen mit Fahnen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Jürgen Kleine-Frauns tritt nach zehn Jahren als Lünens Bürgermeister zurück

Jürgen Kleine-Frauns wird am 31. Oktober 2025 nach einem Jahrzehnt im Amt als Bürgermeister von Lünen zurücktreten. Seine Amtszeit war geprägt von tiefgreifenden Veränderungen – vom Ausbau von Schulen und Sporteinrichtungen über die Neugestaltung des Viktoria-Geländes bis hin zur Vorantreibung der städtischen Entwicklung. Durchgehend setzte er sich dafür ein, die Stadtverwaltung bürgernäher und effizienter zu gestalten.

Kleine-Frauns trat sein Amt mit einer klaren Philosophie an, geleitet von den Worten „Suchet der Stadt Bestes“ und dem Grundsatz „Das Wohl des Volkes ist das höchste Gesetz.“ Sein Ziel war es, die Kommunalverwaltung als Dienstleister zu positionieren, der Lösungen schafft statt Bürokratie. In zehn Jahren nahm er an 60 Ratssitzungen teil und verbrachte insgesamt 260 Stunden mit Diskussionen und Entscheidungen.

Zu seinen wichtigsten Erfolgen zählen der Ausbau der Bildungs- und Sportinfrastruktur, die Umgestaltung des Viktoria-Areals sowie umfassende städtische Entwicklungsprojekte. Besonders am Herzen lag ihm zudem die Förderung des Ehrenamts, das er als unverzichtbar bezeichnete: „Was Ehrenamtliche für unsere Stadt leisten, ist unbezahlbar – das kann man mit keinem Geld der Welt aufwiegen“, betonte er.

Für seinen Nachfolger skizzierte Kleine-Frauns die größten Herausforderungen: die Modernisierung der Verwaltungsstrukturen, den Digitalisierungsschub und den Abbau überflüssiger Bürokratie. Sein Rat an den künftigen Bürgermeister ist klar – offen sein, dialogbereit, entschlossen handeln und vor allem „starke Nerven“ mitbringen.

Kleine-Frauns hinterlässt ein Erbe aus Infrastrukturwachstum, Verwaltungsreformen und einer starken Betonung der Bürgerbeteiligung. Sein Nachfolger übernimmt ein Amt, das von Effizienzdenken, digitalem Fortschritt und der Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements geprägt ist. Der Wechsel markiert das Ende eines Jahrzehnts, in dem die Lünener Stadtpolitik die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellte.

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