Jubiläumsausstellung zeigt 100 Jahre Parkfriedhof Essen-Huttrop als kulturelles Erbe
Steve HeckerJubiläumsausstellung zeigt 100 Jahre Parkfriedhof Essen-Huttrop als kulturelles Erbe
Ausstellung zu 100 Jahren Parkfriedhof Essen-Huttrop eröffnet
Am 3. November 2025 wurde in Essen eine neue Ausstellung zur 100-jährigen Geschichte des Parkfriedhofs Huttrop eröffnet. Die unter dem Titel "100 Jahre Parkfriedhof" präsentierte Schau wurde von Oberbürgermeister Thomas Kufen im hinteren Foyer des Rathauses eröffnet. Bis zum 14. November können Besucherinnen und Besucher die Vergangenheit des Friedhofs und seine Bedeutung für das kulturelle Erbe der Region erkunden.
Der Parkfriedhof wurde 1924 als zukunftsweisende Parkanlage konzipiert, die beeindruckende Architektur mit gestalteten Gartenbereichen verbindet. Schnell entwickelte er sich in den 1920er-Jahren zu einem Vorbild moderner Bestattungskultur und zählt bis heute zu den wichtigsten Ruhestätten im Ruhrgebiet. Das über 40 Hektar große Gelände ist die letzte Ruhestätte prominenter Persönlichkeiten, darunter des ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und des Gewerkschaftsführers Robert Schmidt.
Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung des Friedhofs von seiner Eröffnung bis in die Gegenwart nach. Bei der Eröffnungsfeier betonte Oberbürgermeister Kufen die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung des Parkfriedhofs. Er verwies darauf, wie die Anlage über ein Jahrhundert hinweg nicht nur als Ort der Erinnerung, sondern auch als grüne Oase der Besinnung gedient habe.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, sodass alle Interessierten historische Fotografien, Dokumente und Geschichten entdecken können. Die Schau ist bis zum 14. November 2025 täglich im Rathaus zu sehen.
Die Ausstellung bietet einen detaillierten Einblick in die Entwicklung des Parkfriedhofs und seinen Einfluss auf die Essener Stadtgeschichte. Durch die Präsentation seiner Architektur, der bedeutenden Grabstätten und seiner kulturellen Rolle wird deutlich, warum der Friedhof bis heute ein zentraler Ort bleibt. Bis zum Ende der Laufzeit kann die Ausstellung kostenlos besucht werden.






