Güterslohs "Weberei" wird 2026 modernisiert – und bleibt trotzdem geöffnet
Zenon PechelGüterslohs "Weberei" wird 2026 modernisiert – und bleibt trotzdem geöffnet
Güterslohs "Weberei" steht vor großen Veränderungen: Stadt und Förderverein bereiten Neustart vor
Die "Weberei" in Gütersloh, ein zentraler Kulturort neben Theater und Rathaus, wird 2026 umfassend modernisiert – und bleibt dabei durchgehend geöffnet. Geplant sind technische Aufwertungen sowie ein Übergangsmodell, das den Betrieb während der Bauarbeiten aufrechterhält.
Der aktuelle Mietvertrag mit der Bürgerkiez gGmbH endet zwar am 31. Januar 2026, doch eine Schließung der "Weberei" steht nicht an. Die Stadt hat zugesichert, den Kulturbetrieb während der Sanierung fortzuführen. Bürgermeister Matthias Trepper betont die Bedeutung des Standorts für das kulturelle Leben Güterslohs.
Zu den Modernisierungsmaßnahmen zählen die Erneuerung der Küche, der Klima- und Lüftungsanlagen. Teile der Räumlichkeiten bleiben für Veranstaltungen und Treffen nutzbar, um einen "Grundpuls an Aktivität" zu gewährleisten. Auch die ansässigen Vereine behalten während der Arbeiten ihr Domizil in der "Weberei".
Parallel hat sich der Förderverein "Weberei" neu aufgestellt und seine Aktivitäten ausgeweitet, um das kulturelle Angebot des Hauses zu erhalten und weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit der Stadt erarbeitet er nun ein Übergangsmodell für den Neustart. Zudem plant das städtische Kulturamt, seinen Sitz in die "Weberei" zu verlegen – ein weiterer Schritt zur Stärkung ihrer Rolle in der Gütersloher Kulturszene.
Auch 2026 bleibt die "Weberei" damit ein lebendiger Ort: Die Stadt investiert in moderne Infrastruktur, der Förderverein übernimmt eine erweiterte Verantwortung, und Vereine sowie Veranstaltungen sorgen dafür, dass der Kulturstandort fest in Güterslohs Stadtleben verankert bleibt.






